Zweckvereinbarung zwischen Abwasserzweckverband „Goldene Aue“ und dem Stadtentwässerungsbetrieb Nordhausen

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Nordhausen (psv) Der Ortsteil Kleinwechsungen der Gemeinde Werther wird an die Schmutzwasserkanalisation der Stadt Nordhausen angeschlossen und das Schmutzwasser durch die städtische Zentralkläranlage behandelt. Das haben der Stadtrat der Stadt Nordhausen und die Verbandsversammlung des Abwasserzweckverbandes „Goldene Aue“ zuvor in ihren Sitzungen beschlossen. Heute wurde die Vereinbarung von Oberbürgermeister Kai Buchmann und dem Verbandsvorsitzenden des AZV „Goldene Aue“ und Bürgermeister der Gemeinde Werther, Hans-Jürgen Weidt, am Pumpwerk in Kleinwechsungen im Beisein der Geschäftsleiterin des AZV „Goldene Aue“, Uta Apitius und Toralf Kanowski, Werkleiter des Stadtentwässerungsbetriebes, unterzeichnet. „Nicht nur der Zweckverband „Goldene Aue“ profitiert durch die Mitbenutzung unserer Kläranlage mit günstigeren Bau- und Betriebskosten gegenüber der Errichtung einer eigenen Abwasserbehandlungsanlage, sondern auch für die Stadt Nordhausen ergibt sich der Vorteil einer besseren durchschnittlichen Auslastung unserer vorhandenen Entwässerungseinrichtung. Das Projekt zeigt einmal mehr das gute Zusammenspiel zwischen Stadt Nordhausen und Umland“, freut sich Oberbürgermeister Kai Buchmann über die im guten Einvernehmen abgeschlossene Zweckvereinbarung.

Hintergrund:

Im Ergebnis der Planungen zur normgerechten schmutzwasserseitigen Erschließung des OT Kleinwechsungen kristallisierte sich ein Anschluss an den Nordhäuser Ortsteil Hesserode und die Mitbehandlung der Schmutzwässer auf der Zentralkläranlage Nordhausen als wirtschaftlich und ökologisch sinnvollste Lösung heraus. Bei Einhaltung einiger Einleitungsbedingungen durch den Verband sind die vorhandenen abwassertechnischen Anlagen der Stadt ohne bauliche oder sonstige Anpassungen in der Lage, die Schmutzwässer aus Kleinwechsungen in Hesserode aufzunehmen, der Zentralkläranlage Nordhausen zuzuleiten und dort mitzubehandeln. Durch einen vom Abwasserzweckverband vor der Übergabestelle zu errichtenden Zwischenspeicher wird eine Überlastung der vorhandenen Schmutzwasserkanalisation der Stadt Nordhausen ausgeschlossen.

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