Zunahme privater Verschuldung infolge der Corona-Pandemie bekämpfen – Dispo-Abzocke: Deckel drauf!

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Die Privatinsolvenzen nehmen zu, über 7 Millionen Bürgerinnen und Bürger sind überschuldet. Die Politik muss verhindern, dass massenhaft Menschen sozial abrutschen. Verbraucher/innen sind nicht nur von steigenden Kontogebühren bzw. Entgelten für Bankdienstleistungen stark betroffen. „Hinzu kommt die Dispo-Abzocke“, so Kersten Steinke, Abgeordnete aus Nordthüringen: „Banken bekommen bei der EZB Geld für null Prozent Zinsen, aber verlangen bis zu 14 Prozent Dispozinsen. Arbeitslose, Alleinerziehende, Rentner, Familien mit Kindern, Geringverdiener und kleine Selbstständige werden von den Banken ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. Die Bundesregierung empfiehlt den Menschen, die Bank zu wechseln. Aber wie soll das gehen, wenn man in der Schuldenfalle sitzt? Höhere Löhne und Renten sowie niedrigere Mieten sind der beste Schutz vor Überschuldung. Die Corona-Pandemie wird die Verschuldung vieler Verbraucher verstärken. Daher muss die Zunahme privater Ver- und Überschuldung u.a. bekämpft werden durch: Deckelung der Dispo- und Überziehungszinsen, Dämpfung der Anhebung von Bankgebühren, strenge Regulierung des Grauen Kreditmarkts. Schuldnerberatungsstellen sind zudem dauerhaft zu stärken.“
Das alles sind Forderungen in einem Antrag der Linken im Bundestag.

Kersten Steinke

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