Zeitgenössischer Tanz zurück im Harz

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Tanzabend mit Uraufführung zum Abschluss des Festivals THEATERNATUR

THEATERNATUR2020 biegt in die Zielgerade ein. Zum Abschluss des diesjährigen Festivals der Darstellenden Künste präsentiert der Verein „Kulturrevier Harz e.V.“ einen dreiteiligen Tanzabend, der am Freitag Premiere feiert.
Benneckenstein (thea). Mit einer großen Bandbreite an verschiedenen Theaterformen und Genres der Darstellenden Künste präsentierte sich in den vergangenen zwei Wochen das Festival THEATERNATUR2020. Im 70. Jahr des Bestehens der Waldbühne in Benneckenstein zeigten dort zahlreiche Ensembles oder Einzelkünstler*innen unter dem Motto „Unsere ENDSTATION:EINHEIT!“ Performance, Schauspiel, Tanz, Neuer Zirkus, Konzerte, Junges Theater, Interaktive Kunstinstallationen und vieles andere mehr. Tragende Stücke sind auch in diesem Jahr die beiden Eigenproduktionen des Festivals. Nach dem Auftakterfolg des von Sören Hornung geschriebenen Schauspiels ES IST NOCH NICHT SOWEIT steht nun die zweite Eigenproduktion auf dem Spielplan: UN|EINS bringt den zeitgenössischen Tanz zurück in den Harz.

UN|EINS ist ein dreiteiliger Tanzabend, der sich aus ganz unterschiedlichen Perspektiven mit dem Thema Einheit und Spaltung auseinandersetzt. Die Choreografin Xenia Wiest befasst sich in ihrer Uraufführung PARADOX mit dem Widerspruch, dass ein Individuum versucht, besonders einzigartig zu sein, aber zugleich danach strebt, einer Gruppe anzugehören. Ihr Werk sollte ursprünglich durch eine Koproduktion der in Beer Sheva, Israel, beheimateten Kamea Dance Company komplementiert werden, aufgrund der aktuellen Reisebeschränkungen galt es jedoch umzuplanen.

Foto:Frank Drechsler

Das Tanztheater Erfurt wagt sich in “Konsequenzen” an Themen, die aktuell gesellschaftlich und politisch spalten.
Foto: @Frank Drechsler
Abdruck frei für Berichterstattung im Zusammenhang mit dem Festival Theaternatur2020. (Special Instructions)

Das Tanztheater Erfurt wagt sich im zweiten Teil des Abends mit KONSEQUENZEN an Themen, die aktuell gesellschaftlich und politisch spalten. Im dritten Teil des Abends, BOYS DON’T CRY, des in Berlin lebenden israelischen Choreografen und Tänzers Yotam Peled, erleben wir die Metamorphose eines einsamen Mannes, der um seine persönliche Freiheit kämpft.

Die Premiere findet am Freitag, 21. August statt, zwei weitere Vorstellungen an den darauffolgenden Tagen jeweils um 20.30 Uhr. Weitere Informationen, auch zu weiteren Veranstaltungen sowie den Hygienemaßnahmen oder zum Kartenvorverkauf, der vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie vorzugsweise im Onlineshop erfolgen sollte, erhalten Sie auf der Seite www.theaternatur.de im Internet.

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