„Wir hängen an der Nadel – Nähen, Quilten, Patchwork“

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Sonderausstellung im Museum Tabakspeicher vom 17. bis 22. November 2015:

Nordhausen (psv) Wie kreative Ideen mit Nadel, Faden und Stoff zu wahren Meisterwerken werden, beweist eine neue Sonderausstellung, die am Dienstag, 17. November 2015, um 18 Uhr, im Museum Tabakspeicher eröffnet wird. „An diesem Abend und den fünf darauf folgenden Tagen, also nur für kurze Zeit, können die Besucher viele verschiedene, große und kleine textile Kunstobjekte bewundern“, kündigt Museumsleiter Jürgen Rennebach an. Zur Eröffnung werden die ausstellenden Textilkünstlerinnen Carola Herms, Kristina Keller, Maria Ott, Eleonore Bauspieß, Uta Kreibohm, Ellen Moser, Irene Wittig, Heike Ullrich und Siglinde Folwaczny anwesend sein und sich mit den Gästen rege über Schneidetechniken, Muster, Schnitte, verschiedene Färbe- und Filztechniken und vieles mehr austauschen.

Alle Ausstellerinnen sind seit 2010 in einer Patchwork-Gruppe aktiv und treffen sich regelmäßig. Viel Erfahrung und Ausdauer sind gefragt, bis aus einer Idee ein fertiger Quilt wird, also eine Zierdecke, die sowohl als Tagesdecke als auch als Wandteppich jedes Heim schmücken kann. Oder bevor beispielsweise eine originelle Unikat-Tasche als Mosaik-Patchwork beziehungsweise als Applikation vollendet ist. Hierbei werden Stücke aus Leder, Filz, Seide, Leinen, Baumwolle u.a. aneinander oder aufeinander genäht.

„Allein die Experimentierfreude, das handwerkliche Geschick und die fantasievolle Gestaltung der genähten Textilien werden die Betrachter in helles Erstaunen versetzen“, ist sich Rennebach sicher. Denn schon unzählige handgearbeitete Unikate seien bereits bei wohltätigen Veranstaltungen verkauft worden. Auf Anfrage bieten die Künstlerinnen Führungen durch die Schau an und laden zu Gesprächen rund um das schöpferische Nähen ein.

(Foto: Jürgen Rennebach)

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