Winterferien im Schnee – Jugendfeuerwehr auf Reise im Erzgebirge

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Schneelose Winterferien verbrachten 18 Kinder der Jugendfeuerwehr Heiligenstadt nicht. Zusammen mit fünf Betreuern verreisten sie von Dienstag bis Samstag in das Erzgebirge. Ein Selbstversorgerhaus in Lößnitz diente ihnen in dieser Zeit als Herberge. Direkt nachdem die Zimmer bezogen und die Unterkunft eingerichtet war, nutzten sie den lang ersehnten Schnee zum Rodeln. An einem Lagerfeuer hinter dem Haus konnten anschließend alle wieder auftauen. Die wärmenden Flammen nutzten die Urlauber gleich und grillten die eigens mitgebrachten Thüringer Rostbratwürste. So endete der erste Tag mit einem kleinen Stück Heimat. In den zweiten Tag starteten die Kinder und Jugendlichen mit einem Geländespiel. Überall um die Unterkunft herum galt es Dinge zu finden und Aufgaben zu erledigen. Teamgeist und Geschicklichkeit waren hier gefordert. Den Nachmittag verbrachten die Kinder und ihre Betreuer dann in einer Schlittschuhhalle im benachbarten Aue.
Der Besuch einer Berufsfeuerwehr durfte selbstverständlich nicht fehlen. Dafür fuhren die Teilnehmer der Winterfahrt am Donnerstag in das tschechische Karlsbad. Bei einer Führung durch die Wache erhielten alle einen Einblick in den Alltag eines tschechischen Feuerwehrmannes. Nach einer kleinen Runde durch den Kurort, bei der sie unter anderem die thermalen Quellen der Stadt sehen konnten, hielten sie auf dem Rückweg in Oberwiesenthal. Dort genossen sie bei klarem Himmel den Ausblick vom Fichtelberg auf die Winterlandschaft. Im Anschluss nutzten sie noch einmal den Schnee bei sonnigem Wetter zum Rodeln. Nach so einem erlebnisreichen Tag hieß es am nächsten Morgen erst einmal Ausschlafen. Im Anschluss an ein deftiges Frühstück ging es dann in das Erlebnisbergwerk „Zinngrube Ehrenfriedersdorf“. Bei einem langen Rundgang erfuhren die Besucher viel über die Methoden und Arbeitsbedingungen der Bergleute. Am Nachmittag konnten alle noch einmal im Schwimmbad ausspannen. Bei ihrer letzten täglichen Abendrunde zogen die Kinder und Jugendlichen dann Resümee. Eine Woche voller Spaß und Erlebnisse liegt hinter ihnen – Ferien, die sie so zu Hause wahrscheinlich nicht verbracht hätten.

Text: Johannes Lurch

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