Winterfahrt in den Harz! Sturm, Schnee und viele Ausflüge

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Zum 17. Mal ging es für 24 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr Heiligenstadt zusammen mit ihren Betreuern auf eine gemeinsame Winterfahrt. So brachen sie am Freitag, dem 7. Februar mit drei Kleinbussen in Richtung Harz auf.

Das Schullandheim „Dreiländereck“ bei Benneckenstein diente ihnen für sechs Tage als Unterkunft. Nachdem die Zimmer bezogen waren und die Herberge eingerichtet war, ging es für die Jugendfeuerwehr am zweiten Tag nach Braunschweig. Hier besuchten sie zuerst die Berufsfeuerwehr. Bei einer Führung durch die Wache erhielten alle einen Einblick in den Alltag eines Berufsfeuerwehrmannes. Anschließend besichtigten die Kinder und Jugendlichen mit ihren Betreuern die Innenstadt Braunschweigs. Gegen Abend fuhren alle wieder zurück in die Unterkunft, wo sie den Tag mit frisch gegrillten Würstchen und Steaks ausklingen ließen. Wie die Einsatzkräfte bereitete sich auch die Jugendfeuerwehr am Sonntag auf das aufziehende Sturmtief „Sabine“ vor. Dazu bildeten die Nachwuchsfeuerwehrleute den Krisenstab „Dreiländereck Harz“ und erarbeiteten mit Hilfe ihrer Betreuer eine Übersicht über die Unwetterlage.

Nachdem die stürmische Nacht überstanden war, stand am Montag ein Schwimmbadbesuch auf dem Programm. Außerdem führte ein Ausflug zum Dreiländereck, an dem sich die Bundesländer Thüringen, Niedersachsen und Sachsen- Anhalt treffen. Am vorletzten Tag besuchten die Kinder und Jugendlichen den Hexentanzplatz bei Thale und die weltweit längste Hängebrücke dieser Bauart an der Rappbodetalsperre. Sogar Wintergefühle kamen am Dienstag auf, als die Gruppe die Rodelpiste in Braunlage unsicher machte. Zum Abschluss des Abends wärmte sich die Jugendfeuerwehr bei selbstgemachter Soljanka am Lagerfeuer auf. Bei ihrer letzten Abendrunde zogen die Jugendlichen dann Resümee. Nach einer Woche voller Spaß und Erlebnisse erreichten alle am Mittwoch wieder die Heimat.

Text: Konrad Frankenberg

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