Wieän?!

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Schtellt uch mol vär, Usserirdische gingen äwwer Nordhusens Innenschtadt in änne Schtandwschebe und würden uffen Kreisel äwwern Rathuse uffsetze. Mol objesehn dodervone, dass bim Ordnungsamte gliech de Dollarzeichen in de Auen blitze wärden, weil me därch de Fenster än Raumfahrer mät zwei Köppen, awwer ohne Munschutze sehe kinnte, täte ich mich erscht mol frare, was denken die do drinne von uns. Höchstwahrscheinlich wärde dr eine Kopp zum annern sah: Gucke mol hän de Nordhisser haan vier Räder und looßen sich von ulkigen Zweibeinern bediene. Wer sich äwwer de Schprache dr Vonganzwietherbesucher wunnere sutte, dem sei hier jesaat, die kinn’n nur Nordhisserisch schpräche, weil das de galaktische Kulturschprache an sich äs. Und dass die unse Autos fär de eijentlichen Nordhisser holn, läht doch uff dr Hand. Schließlich fingeste in unse Innenschtadt, inschließlich Oltschtadt fast nüscht, wo de nich mät dr Kraftdroschke hemmungslos därchbrettere kannst. Mol ehrlich, so än Verkehrskonzept wie bi uns , kamme suche. Dr gesamte Verkehrsschtrom wärd därch de Innenschtadt geführt, ah wenn in dr Grimmelalle nich gebuddelt wärd. Ich frah mich immer, was passiert denn, wenns inner Rutenavenju rappelt und Rettungskräfte wolln dohän. Prost Mohlziet. Viellicht wärs ah mol aajebrocht, uff das Oltstadtflaster ne Bitumendecke druff zeklatsche, domät dr flotte Därchgangsverkehrsschtroßenlärm nich dn Anwohnern dn letzten Nerv raubt. Wobie dr Begriff Schtroßen, fär manniche Schturzäcker geschmeichelt äs. Und weil einige Zietgenossen Geschwindigkeitsbeschränkungen nur als Empfehlung ansehn, hällefen eben nur Blitzer oder Schikanen uffen Schtroßen. Wenn de hiete inner Bochumer Schtroßen bi Bötel gäjenräwwer wohnst, kannste din Bierchen sehe, kämmest awwer nich hän. Me äs do tatsächlich uff „Suffe uff Rädern“ angewiesen. Viellicht kinnte gäjen die Misere jo än fiffiges Konzept färn Busverkehr hällefe, awwer do sin mie hier eher fär de großen Uftritte ze habe. Fär vierkommaneun Millionen elektrische Busse anschaffe, das bränget Punkte. Viellicht ässes jo möglich dass fär die Fahrer von die Kutschen dabie so änne Bezahlung obfalle tit, dasse nach ihrer Lebensarbeitsziet mät ihrer Rente nich unger de Armutsgrenze rutschen. Das wäre sozial, alles annere äs asozial. Inner Polletik läht me awwer veele mehr Wert uff genderjerechte Usschprache, als uff sonne Nichtichkieten. Mol was anneres. Was ässen eigentlich mät’n Industriegebiet?? Steht das Thema Zukunft noch uff dr Tagesordnung bim Stadtrat odder äs das zu konkret? Bliewet gesund!!

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