Weniger Gäste und Übernachtungen

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In den Thüringer Beherbergungsstätten mit zehn und mehr Gästebetten (einschließlich der Camping- plätze) ging die Zahl der Gästeankünfte im August 2018 um 0,8 Prozent auf 415 Tausend zurück. Auch die Anzahl der Übernachtungen lag nach vorläufigen Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik unter dem Niveau des Vorjahres. Mit rund 1,1 Millionen Übernachtungen gingen diese gegenüber Au- gust 2017 um 2,1 Prozent zurück. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer pro Gast ging im Vergleich zum Vorjahresmonat mit 2,7 Tagen leicht zurück.
In Deutschland stieg dagegen die Anzahl der Ankünfte nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im August 2018 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 5,1 Prozent auf 19,2 Millionen und die Zahl der Übernachtungen um 3,4 Prozent auf 56,1 Millionen.
Von Januar bis August 2018 empfingen die Thüringer Beherbergungsstätten mit zehn und mehr Gäs- tebetten (einschließlich der Campingplätze) fast 2,6 Millionen Gäste (-0,8 Prozent), die 6,7 Millionen Übernachtungen (-0,5 Prozent) buchten. Dabei kamen 186 Tausend Gäste (-6,1 Prozent) aus dem Aus- land, die 410 Tausend Übernachtungen (-6,3 Prozent) buchten. Rund 2,4 Millionen Gäste konnten aus dem Inland begrüßt werden, diese buchten 6,3 Millionen Übernachtungen.
5 der 9 Tourismusregionen verbuchten bis Ende August 2018 ein höheres Gäste- und Übernachtungs- aufkommen. Die Region Eichsfeld erreichte mit einer Steigerung von 10,0 Prozent (+7 433 Gäste) den Spitzenplatz bei den Gästezahlen. Das Gebiet Hainich verbuchte mit plus 7,0 Prozent den höchsten Zuwachs bei den Übernachtungen (+21 626 Übernachtungen). Auch die Regionen Südharz Kyffhäuser, Thüringer Rhön und Übriges Thüringen erreichten höhere Werte als im Vorjahreszeitraum.
Das größte Reisegebiet, der Thüringer Wald, musste einen Gästerückgang von 1,2 Prozent verbuchen und auch die Zahl der Übernachtungen lag mit minus 0,5 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeit- raumes. Der stärkste absolute Rückgang wurde im Bereich des Städtetourismus (Eisenach, Erfurt, Jena und Weimar) errechnet. Hier sanken die Gästezahlen um 17 420 (-2,0 Prozent) und Übernachtungs- zahlen um 46 750 (-3,1 Prozent).

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