AOK PLUS fördert personalisierte Krebs-Medizin

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Der am 4. Februar zum 21. Mal begangene Weltkrebstag erinnert daran, dass jedes Jahr in Deutschland 500.000 Personen neu an Krebs erkranken. Damit immer mehr Menschen eine Heilungschance haben, unterstützt auch die AOK PLUS innovative Wege zur Krebsbehandlung. Eine Möglichkeit dabei ist es, notwendige Krebstherapien genau auf die Erkrankten zu personalisieren.

So bietet die AOK PLUS ihren weiblichen Versicherten seit zwei Jahren die Perspektive, an den Universitätskliniken in Dresden und Leipzig mittels hochspezialisierter Gendiagnostik im Rahmen einer interdisziplinären humangenetischen Beratung das Risiko der familiären Belastung für Brust- und Eierstockkrebs einschätzen zu lassen. Das haben in den letzten zwei Jahren in Dresden 668 Patientinnen wahrgenommen; in Leipzig gab es 467 eingeschrieben AOK PLUS-Versicherte. Zusätzlich betreut das Programm 108 Frauen mit Wohnort außerhalb von Sachsen und Thüringen. Bei Notwendigkeit werden die Risikopatientinnen durch ein intensives Früherkennungsprogramm begleitet, um beginnende Krebserkrankungen so früh wie möglich zu entdecken. Ebenso vereinbarte die AOK PLUS bei Bedarf ein umfassendes Nachsorge-Programm.

Auch beim Krankheitsbild des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms ermöglicht die AOK PLUS einen innovativen Weg der Krebsbehandlung, der genau auf die in Frage kommenden Patienten zugeschnitten ist: Eine molekulare Diagnostik für eine personalisierte Therapie. Diese erfolgt im UniversitätsKrebsCentrum (NCT/UCC) Dresden als einziger Einrichtung für ganz Mitteldeutschland. Die ermittelten Befunde werden dort von den Fachexperten beurteilt und zusammen mit den ausgearbeiteten Therapieempfehlungen an den behandelnden Arzt am Wohnort übermittelt. Das sichert dem Patienten eine möglichst schonende Behandlung am Heimatort ohne weite Fahrwege. Seit Oktober 2019 konnte so 182 AOK-Patienten geholfen werden.

„Wir bieten unseren Versicherten mit diesen genau auf ihre konkreten Erfordernisse zugeschnittenen Versorgungsverträgen hochmoderne Leistungen auf dem höchsten Stand der Wissenschaft“, betont Rainer Striebel, Vorstand der AOK PLUS. „Denn wir wissen, dass es für Betroffene sehr entlastend ist, in so einer Belastungssituation nicht allein zu sein und frühzeitig Gewissheit über die Prävention bzw. den Behandlungsbeginn zu haben. Diese Sicherheit zu geben, ist uns als AOK PLUS ein vorrangiges Bedürfnis.“ Striebel erwartet, dass die Forschungsergebnisse dazu beitragen, diese Behandlungsleistungen später in den Regelkatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufzunehmen.

Für weitere Informationen können sich erkrankte AOK-Versicherte an ihren behandelnden Arzt wenden oder beim kostenfreien Servicetelefon der AOK PLUS unter 08001059000 melden.

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