Weihnachtsbesuch in gemeinsamer Leitstelle

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Die Landräte Antje Hochwind-Schneider und Matthias Jendricke besuchten jetzt die gemeinsame Rettungsleitstelle des Kyffhäuserkreises und des Landkreises Nordhausen, um den Mitarbeitern ein frohes Weihnachtsfest zu wünschen – mit möglichst wenig Einsätzen an den Feiertagen, die koordiniert werden müssen. Insgesamt 16 Mitarbeiter aus beiden Landkreisen arbeiten in der Leitstelle, rund um die Uhr koordinieren immer drei Disponenten die Einsätze des Rettungsdienstes, Brand- und Katastrophenschutzes, bei größeren Schadenslagen sind es bis zu acht Kollegen. Bei der Stippvisite der Landräte waren mit Martin Friede und Dirk Dieme gerade zwei Mitarbeiter aus dem Kyffhäuserkreis im Dienst, zusammen mit Carsten Vogel aus Nordhausen. Seit Ende 2014 arbeiten der Kyffhäuserkreis und der Landkreis Nordhausen in der Rettungsleitstelle zusammen, die jedes Jahr mehr als 40.000 Einsätze koordiniert.

Neben den Feuerwehrfahrzeugen sind in beiden Landkreisen insgesamt zwölf Rettungswagen, neun Krankentransportwagen, der Rettungshubschrauber in Nordhausen sowie immer drei Notärzte zeitgleich im Einsatz. Zurzeit läuft die Umstellung aller Fahrzeuge auf Digitalfunk. Der Rettungsdienst sowie und die Sanitäts- und Betreuungs- sowie die Katastrophenschutzzüge sind bereits mit der neuen Technik ausgestattet. Damit können die Mitarbeiter der Leitstelle auf der Karte genau sehen, wo beispielsweise ein Rettungswagen gerade unterwegs ist. Bis Ende 2020, Anfang 2021 werden alle Feuerwehrfahrzeuge auf Digitalfunk umgerüstet sein.

Beide Landkreise sind sehr zufrieden mit der gemeinsamen Leitstellenstruktur. Die Kreistage in Sondershausen und Nordhausen haben deshalb bereits entsprechende Beschlüsse gefasst, gemäß des Vorschlags des Landes Thüringen zur zukünftigen Struktur der Leitstellen im Freistaat eine Regionalleitstelle für Nordthüringen in Nordhausen zu etablieren. Dazu schließen der Kyffhäuserkreis und der Landkreis Nordhausen eine Verwaltungsvereinbarung mit dem Land. Die erforderliche Planung für eine solche Regionalleitstelle finanziert das Land zu 100 %, den Bau und Technik zu 70 %. „Wir werden weiterhin mit unseren Nachbarlandkreisen das Gespräch suchen, um eine gemeinsame Rettungsleitstelle für alle Nordthüringer Kreise zu etablieren“, so Matthias Jendricke. „Die Zusammenarbeit mit dem Kyffhäuserkreis hat sich bewährt und an diesem Vorbild wollen wir uns gern auch bei einer noch weitergehenden regionalen Zusammenarbeit orientieren.“

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