Wechsel der Lohnsteuerklasse: Frist 30. November

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Ein Wechsel kann sich lohnen, wenn sich die Einkommensverhältnisse oder die Lebenssituation geändert haben

In vielen Lebenssituationen ist die Lohnsteuerklasse vorgegeben, aber Verheiratete und eingetragene Lebenspartner haben die Qual der Wahl. Es besteht zwar keine Pflicht, einen Wechsel zu beantragen, aber in manchen Fällen lohnt er sich. Ändern sich die Lebenssituation oder Einkommensverhältnisse, so kann eine darauf abgestimmte Kombination der Lohnsteuerklassen monatlich mehr Geld auf das Konto von Paaren bringen. Damit sich die Änderung der Steuerklassen noch im laufenden Jahr auswirkt, muss der Wechsel bis spätestens 30. November beantragt werden.
Wann lohnt sich ein Wechsel?

Seit der Einführung der elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale werden Ereignisse wie eine Eheschließung, der Tod einer Person oder eine Scheidung von der Meldebehörde automatisch an das Finanzamt übermittelt. In diesen Fällen kommt es ebenfalls zu einer automatischen Neueinstufung der Lohnsteuerklasse.

In nachfolgenden Fällen obliegt es jedoch einem Ehepaar, aufgrund einer finanziellen Veränderung die Lohnsteuerklassenkombination zu optimieren. Solche Veränderungen können eine größere Gehaltserhöhung, der Wiedereinstieg in den Job nach der Elternzeit, ein Jobverlust, eine Privatinsolvenz, der Ruhestand des Partners, die Geburt eines Kindes oder die Trennung eines Paares sein.
Optimierung nach Heirat

Ein Ehepaar, das in diesem Jahr frisch geheiratet hat, sollte überprüfen, ob die zugeteilte IV/IV-Kombination für sie die richtige ist. Verdienen beide in etwa gleich viel, so ist nichts zu tun. Liegt die Höhe der Einkünfte der beiden weit auseinander, so kann ein Wechsel in die III/V-Kombination oder die Entscheidung für das Faktorverfahren für das Paar Vorteile bringen, sofern beide Ehepartner das wollen.

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