Wasserverbrauch der Thüringer Betriebe sinkt

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Die Thüringer Betriebe in der Landwirtschaft, im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe, in der Energieversorgung und in den anderen Dienstleistungsbereichen nutzen immer weniger Wasser. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, hatten die Betriebe im Jahr 2019 ein Wasseraufkommen von ca. 71,1 Millionen Kubikmeter. Das waren gut 1,5 Millionen Kubikmeter Wasser weniger als 3 Jahre zuvor.
Die Thüringer Betriebe deckten ihren Wasserbedarf von 71 103 Tausend Kubikmeter Wasser zum größten Teil durch Eigengewinnung von 57 236 Tausend Kubikmeter, darunter 37 118 Tausend Kubikmeter Flusswasser, 13 836 Tausend Kubikmeter Grund- und Quellwasser sowie weiteren Wasserarten. 13 867 Tausend Kubikmeter Wasser wurden von anderen Betrieben fremdbezogen.
59 159 Tausend Kubikmeter wurden als Frischwasser im Betrieb eingesetzt, das entspricht ca. 83 Prozent des Wasseraufkommens der Betriebe. Mit 33 245 Tausend Kubikmeter wurde ein Großteil für produktionsspezifische und sonstige Zwecke eingesetzt. Das entspricht ca. 56 Prozent des tatsächlich eingesetzten Frischwassers. Für die Kühlung von Produktions- und Stromerzeugungsanlagen wurden ca. 20 541 Tausend Kubikmeter (ca. 35 Prozent) verwendet.
Technologiebedingt haben das Papiergewerbe mit etwa 25 Prozent und die Chemische Industrie mit etwa 24 Prozent den höchsten Anteil an im Betrieb eingesetztem Frischwasser.

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