Wanderung entlang der Teufelsmauer

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Die Teufelsmauer im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt ist eine Felsformation im nördlichen Harzvorland, die auf etwa 20 km Länge von Ballenstedt über Rieder und Weddersleben bis nach Blankenburg (Harz) verläuft. Zahlreiche herausragende Einzelfelsen tragen Eigennamen. Die Teufelsmauer bei Weddersleben wird auch Adlersklippen genannt.

Viele Sagen und Mythen haben sich gebildet, um die Besonderheit dieses Ortes erklärbar zu machen. Er wurde daher bereits 1833 sowie 1852 durch den Landrat unter Schutz gestellt, um den Abbau des begehrten Bausandsteins zu unterbinden. Die Teufelsmauer bei Weddersleben ist seit 1935 als Naturschutzgebiet Teufelsmauer und Bode nordöstlich Thale ausgewiesen und zählt damit zu den ältesten Naturschutzgebieten Deutschlands.

Der Harznordrand mit der Teufelsmauer wurde 2006 in die Liste der 77 ausgezeichneten Nationalen Geotope aufgenommen.
Quelle: Wikipedia

Nun zu unserer Wanderung

An einem schönen Herbstsonntag nutzten wir das hervorragende Wetter um uns einen Abschnitt der Teufelsmauer genauer anzuschauen. Mit dem Auto erreichten wir nach etwa 40 Minuten die Stadt Blankenburg.  Als Ausgangspunkt für unsere Tour eignete sich bestens der Parkplatz am Gasthaus Großvater. Von hier aus war nach wenigen Metern die Felsformation in greifbarer Nähe. Sehr imposant fällt  der Großvaterfelsen oberhalb der Gaststätte sofort ins Auge. Wir entschieden uns nun für den Kammweg in Richtung Timmenrode. Überwältigt von der Schönheit der Landschaft,  kamen wir aufgrund zahlreicher Unterbrechungen um Fotos zu schießen, nur relativ langsam voran. Ein wenig erinnerte uns dieser Stieg an den bekannten Schrammsteingratweg im Elbsandsteingebirge. Später zweigten wir unterwegs zum Gasthaus Helsunger Krug ab um uns dort zu stärken. Speisen und Getränke waren dort sehr lecker. Anschließend ging es etwas beschwerlich mit vollem Magen weiter. Entlang an einer alten stillgelegten Bahnstrecke bogen wir nach etwa 500 Metern ab, hinauf zum sogenannten Hamburger Wappen. Dieser Ort diente schon in einigen Filmproduktionen als Kulisse, wie zuletzt in “ Der Medicus“. Zurück ging es dann ebenfalls auf einem Kammweg welcher dann zum Südhangweg wechselte. Nach einem Weilchen erreichten wir wieder Blankenburg, und ließen den Tag bei einem kühlen Weizenbier am dortigen Gasthaus ausklingen.

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