Wärmequellen aus der Umwelt heizen neu errichtete Wohngebäude

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Ergebnissen der jährlichen Baufertigstellungsstatistik 2019 zufolge liegen erneuerbare Energien zum Beheizen bezugsfertiger neuer Wohngebäude weiterhin im Trend, eine Investition, die sich in der Zukunft rechnen wird. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik werden in knapp der Hälfte (47,4 Prozent) der insgesamt 1 836 neuen Wohngebäude erneuerbare Energien die über- wiegend verwendete Energiequelle sein.
Der Anteil der erneuerbaren Energien liegt damit nur gering über dem Einsatz der konventionellen Energie Gas. 2019 wurde Gas in 46,5 Prozent der Wohnungsneubauten als primäre Energiequelle eingesetzt. Das war gegenüber dem Vorjahr ein um 2,2 Prozentpunkte höherer Anteil. Das Bewusst- sein konventionelle Energien kaum noch zu verwenden zeigt sich mit dem anteiligen Einsatz von weniger als 1,5 Prozent für Öl, Strom bzw. Sonstige Energie z. B. Kohle.
Werden Wohnungsneubauten primär mit erneuerbaren Energien beheizt, so geschieht dies vor al- lem mit Umweltthermieanlagen (75,2 Prozent), die Wärme aus der Luft oder dem Wasser entziehen, oder Geothermieanlagen (14,1 Prozent), die Wärme im Erdinnern nutzen.
In neuen Wohngebäuden wählten wiederum 55,3 Prozent der Bauherren eine Zusatzheizung. Hier dominierten die Holzheizungen. Jedes vierte geplante neue Wohngebäude wird zusätzlich mit einer Holzheizung ausgestattet sein.
Hinweis: Detaillierte regionale Veröffentlichungen finden Sie hier: statistik.thueringen.de

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