Vom Kundenservice beeindruckt – Ärztedelegation aus Österreich zu Informationsgespräch bei AOK PLUS

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Eine Delegation der Österreichischen Ärztekammer nutzte ihren Besuch bei der Sächsischen Landesärztekammer in Dresden für einen Abstecher zur AOK PLUS. Die fünf Herren interessierte vor allem die Sicht der Krankenkasse zur Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung sowie deren Finanzierung.

Der Besuch bei der mit 3,2 Millionen Versicherten derzeit drittgrößten regionalen Krankenkasse in Deutschland lag quasi auf der Hand. „Dass wir ganz oben mitspielen, ist uns nicht in den Schoß gefallen“, sagt Rainer Striebel, Vorstandsvorsitzender der AOK PLUS. Der enorme Mitgliederzuwachs in den zurückliegenden Jahren hätte mehrere Gründe: „Wir überzeugen mit einem Leistungsangebot, das weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus reicht, mit einem wiederholt ausgezeichneten, individuellen und wohnortnahen Service und natürlich einem Preis, der deutlich unter dem der meisten Wettbewerber liegt. Damit hat die AOK PLUS nicht nur die Erwartungen der Menschen erfüllt, sondern in vielen Bereichen übertroffen.“

Besonders interessiert waren die Gäste an der Schnittstelle von ambulanter und stationärer Versorgung. Aufgrund der demografischen Entwicklungen arbeiten die für das Gesundheitswesen in Sachsen Verantwortlichen derzeit intensiv daran, die bisherigen Versorgungstrukturen weiterzuentwickeln. Als Beispiel steht hierfür das Krankenhaus Emmaus Niesky. „Ein lokales Gesundheitszentrum fungiert als Partner der niedergelassenen Ärzte. Es ist damit quasi ein Prototyp für die Versorgung im ländlichen Raum“, so Striebel. Die Gesundheitsversorgung in Österreich ist eher krankenhausorientiert. Die Alpenrepublik liegt bei der Häufigkeit von Krankenhausbehandlungen je Einwohner europaweit an der Spitze.

Lukas Stärker, Amtsdirektor der Österreichischen Ärztekammer, war angetan von der Kundenorientierung der AOK PLUS. Hier zeige sich der Vorteil, dass die Krankenkassen in Deutschland untereinander im Wettbewerb stehen. Positiv äußerte sich auch Erik Bodendieck, Präsident der Sächsischen Landesärztekammer. Er hob vor allem das Zusammenwirken von Ärzten, Verbänden und AOK PLUS im Interesse der Patienten und Versicherten im Freistaat hervor. Das sei in anderen Bundesländern nicht selbstverständlich.

„Das Informationsgespräch war keine Einbahnstraße“, fasste Rainer Striebel das Treffen zusammen. „Schließlich stehen Österreich und Deutschland vor ähnlichen Herausforderungen im Gesundheitswesen: eine immer älter werdende Bevölkerung mit einem steigenden Bedarf an medizinischer Behandlung und Pflege sowie die Digitalisierung der Gesundheitswelt.“

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