Völkerverständigung am hohen Netz

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In der Nordhäuser Wiedgsburghalle, die ihrem Namen als Dreifelderhalle wieder einmal voll und ganz gerecht werden konnte, fand am Wochenende das zweite Integrationsvolleyballturnier des einheimischen SVC Nordhausen statt. Perfekt vorbereitet und organisiert von Lutz Kurth und seinen Mitstreitern – unterstützt vom Bundesprogramm „Integration durch Sport“ im Landessportbund Thüringen und dem KSB Nordhausen – begrüßten die Gastgeber neun Teams aus ganz Thüringen und stellten selbst drei Mannschaften für den Wettkampf. Am weitesten angereist waren die Volleyballer des Vereins Roter Stern Gera, aus der Landeshauptstadt kamen vier Mannschaften, aber auch aus Mühlhausen und Heiligenstadt waren junge Sportler in die Rolandstadt gekommen. Bunt gemischt spielten Eritreer und Deutsche, Männer und Frauen, rein afrikanische oder afghanische Mannschaften und russische Migranten in drei Staffeln zu vier Teams über 5 Stunden in Vorrunde und Endrunde um den Sieg.
Den ersten Platz belegten am Ende die Freizeitvolleyballer von Lok Erfurt vor dem Team „Zalando“ und der 1. Vertretung des SVC Nordhausen. Aber gewonnen haben letztendlich alle, die an diesem gelungenen Turnier teilgenommen haben, das wie schon im vergangenen Jahr an gleicher Stelle zu einem Fest der Begegnung und des freundschaftlichen Kräftemessens wurde.
Vom Kampfgericht über die Schiedsrichter bis hin zur liebevollen Versorgung mit Würstchen und selbstgebackenem Kuchen lobten alle Gäste die Veranstaltung, der KSB-Vizepräsident Klaus Körber in seinen Grußworten wünschte, dass sie schnell zu einer guten Tradition in Nordhausen werden möge. Am Samstag wurde dafür ein weiterer Grundstein gelegt. Bevor es aber im nächsten Jahr wieder so weit ist, werden sich die Volleyballer schon Ende des Jahres an verschiedenen Orten des Freistaates zu Weihnachtsturnieren im Zeichen der Integration wieder treffen.

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