Vermögens­wirk­same Leistungen: 30 Angebote im Test

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Viele Arbeitnehmer verschenken, ohne es zu wissen, regel­mäßig Geld, denn sie lassen ihren Anspruch auf vermögens­wirk­same Leistungen (VL) verfallen. Dabei ist es einfach, einen VL-Vertrag abzu­schließen. Es gibt vier gängige VL-Sparformen: Bank­sparplan, Bauspar­vertrag, Baukredit-Tilgung und Fonds­sparplan. Wir haben sie analysiert, sagen, für wen sie sich eignen und nennen für jede Variante empfehlens­werte Angebote. Eine Sparform erweist sich als besonders aussichts­reich.

Den passenden Spar­vertrag finden

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Die meisten haben freie Auswahl

Eine Patent­lösung, die für jeden gleich günstig ist, gibt es nicht. In der Regel macht der Chef keine Vorgaben für die Art des VL-Vertrags. Nur die Beschäftigten der Metall- und Elektrobranche haben keine Wahl: Sie müssen ihre vermögens­wirk­samen Leistungen in die betriebliche Alters­vorsorge oder in einen Riester-Vertrag stecken.

Bis zu 40 Euro pro Monat

Ob ein Arbeitnehmer in seinem Betrieb vermögens­wirk­same Leistungen bekommt, hängt davon ab, was in einer Betriebs­ver­einbarung oder einem Tarif­vertrag vereinbart wurde. Die monatlichen Zuschüsse liegen zwischen 6,65 für die meisten Beschäftigten im öffent­lichen Dienst und 40 Euro, zum Beispiel für viele Sparkassen-Angestellte. Dabei ist zu bedenken: Auf die vom Arbeit­geber über­wiesene vermögens­wirk­same Leistung muss der Arbeitnehmer Steuern und Sozial­abgaben entrichten, netto ist der Zuschuss also geringer.

Weitere Unterstüt­zung für Gering­verdiener

Arbeitnehmer mit geringem Einkommen erhalten weitere Unterstüt­zung: Bei bestimmten Spar­verträgen haben sie Anspruch auf staatliche Zuwendungen und auf die Wohnungs­bauprämie. Ein VL-Vertrag läuft in der Regel sieben Jahre. Einge­zahlt wird nur sechs Jahre, im siebten Jahr ist die Einlage gesperrt und die Sparer kommen noch nicht an ihr Geld ran. Oft zahlen sie bereits in einen Nach­folge­vertrag ein. In VL-Bauspar­verträge wird aber mindestens sieben Jahre einge­zahlt.

Risiko oder sichere Zinsen?

Sparwil­lige müssen sich zunächst entscheiden, ob sie ein gewisses Risiko oder nur sichere Zinsen akzeptieren. Im ersten Fall ist ein Fonds­sparplan das passende Produkt. Bei Varianten ohne Risiko hängt es von der persönlichen Situation des Sparers ab, welche zu ihm passt.

VL-Varianten 1 + 2: Bausparen oder Kredit tilgen

Besonders verbreitet ist das VL-Bausparen, obwohl es nur für eine begrenzte Zielgruppe attraktiv ist: Wer in absehbarer Zeit eine Immobilie kaufen oder sein Häuschen reno­vieren möchte, liegt mit einem Bauspar­vertrag richtig. Immobilien­besitzer, die Haus oder Wohnung abbezahlen, können die Beiträge oft auch zur Tilgung ihres Kredits einsetzen.

Nach dem Frei­schalten erhalten Sie eine Tabelle mit Daten und Analysen für 5 VL-Bauspar­verträge.

(…lesen Sie weiter auf Stiftung Warentest…)

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