Verletzte bei Brand in Wohnheim

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Bei einem Brand in einem Schwesternwohnheim sind am Morgen in Bleicherode vier Menschen verletzt worden.
Kurz vor 8 Uhr hatte ein Arzt, der ebenfalls in diesem Wohnheim wohnt, Rauchentwicklung aus einer Wohnung in der dritten Etage bemerkt und Alarm geschlagen. Da er die Tür nicht öffnen konnte, rief er den Hausmeister mit dem Generalschlüssel zu Hilfe. Jedoch war es aufgrund der starken Rauchentwicklung nicht möglich, die geöffnete Wohnung zu betreten. Wenige Augenblicke später trat dann die 56-jährige Mieterin der Wohnung ins Freie. Mit schweren Verletzungen wurde die Frau in das Südharz-Klinikum gebracht. Sie hatte schwere Verbrennungen erlitten.
Ein Rettungssanitäter und zwei weitere Bewohner des Heims aus der Etage über dem Brandort kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ebenfalls ins Klinikum, wurden aber inzwischen wieder entlassen.
Dem beherzten Einschreiten des Arztes ist es wohl zu verdanken, dass nicht mehr passiert ist.
Die Einraumwohnung der 56-Jährigen ist vollständig ausgebrannt. Darunter liegende Wohnungen wurden durch Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden wird auf mehr als 50.000 Euro geschätzt.
Nach Ermittlungen der Kriminalpolizei wollte die Bewohnerin der betroffenen Wohnung aus dem Leben scheiden und soll deshalb den Brand selbst gelegt haben. Gegen die Frau wird wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung ermittelt.

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