Vergessen im Harz

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Der Dokumentarfilm wurde am Dienstagabend in der Stadtbibliothek
Nordhausen gezeigt . Rund 70 Interessierte waren gekommen um in einen
längst vergessene Welt einzutauchen . Die Reise startete im Ostharz und
endete im nördlichen Westharz . Der Film zeigt Gutshäusern,
Militäreinrichtungen ,Sanatorien, Hotels und ehemaligen FDGB-Heimen. Von
Kinderkliniken berichten ehemalige Angehörige und natürlich von den
vielen Sanatorien im Sülzhayn . Eine ehemalige Angestellte erzählt über
das gute Arbeitsklima in dem kleinen Harzort und wie sie sich
gegenseitig unterstützt haben . Die Patienten haben auch mal heimlich
geraucht und eine Flasche Bier getrunken .
Über eine Sprengstofffabrik bei Goslar und den verseuchten Boden in der
Gegen für den sich keiner so richtig zuständig fühlt .

Es war anderthalb Stunde mucksmäuschenstill , alle sahen gespannt auf
die Leinwand und das in Nordhausen .
Nach der Vorstellung sprach ich noch kurz mit einigen Zuschauern über
das Gesehene . Alle zeigten sich beeindruckt über die interessante und
traurige Geschichte dieser Orte .

Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Förderverein der Stadtbibliothek
Nordhausen.

(text und Foto Peter Blei)

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