Über tausend Minuten unter Atemschutz

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Tunnelbrandtraining in der Schweiz
Zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr Heiligenstadt trainierten in dieser Woche in der Schweiz die Brandbekämpfung in Straßentunneln. In den drei Trainingstagen absolvierten sie dabei zusammen über tausend Minuten unter Atemschutz. Durchgeführt wurde die Ausbildung an der International Fire Academy in der Schweiz.
In einem mehrere hundert Meter langen Übungstunnel simulierten die Schweizer Instruktoren verschiedene Brandereignisse. Für die Teilnehmer galt es die Lage im Tunnel zu erkunden, den Brand zu löschen und Personen zu retten. Als wichtigster Grundsatz gilt dabei: „Löschen, um zu retten“. Die hohen Temperaturen bei einem Tunnelbrand führen ansonsten schnell zu einem Einsturz.
Etwa eine Tonne Propangas, rund 1.400 Kubikmeter Erdgas und mehr als 85 Liter Rauchöl sorgten für realistische Übungsbedingungen. Insgesamt 390 Atemluftflaschen wurden durch die Lehrgangsteilnehmer in den Übungszenarien eingesetzt.
Mit dem Lehrgang sollen die Teilnehmer als Multiplikatoren ausgebildet werden, um Wissen und Erfahrungen in ihre Feuerwehren weiter zu tragen. Neben den zwei Heiligenstädtern nahmen noch weitere 18 Kameraden aus Thüringen an der Ausbildung teil.

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