Udo Dirkscheider mit Hammer Album „My Way“ zum 70. hoch in den Charts

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Es gibt Musiker da weiß die weltweite Fangemeine, wenn diese ein neues Album veröffentlichen, da kommt nicht irgendwas um schnell Kasse zu machen.
Ganz im Gegenteil da steht jemand dahinter der sich Gedanken gemacht hat, um zu überzeugen, den hohen Ansprüchen und den guten Ruf den er sich über Jahre aufgebaut hat und an sich und seiner Musik zu arbeiten.

Und genau so jemand ist er – Udo Dirkscheider – am 06.April ist er 70 geworden.

Geboren in Wuppertal in der Nachkriegszeit, als Heavy Metal noch lange nicht einmal vorstellbar war, ist er einer der entscheidenden Figuren, die dieses Musikgenre über viele Jahre hinweg so prägend geprägt haben. Er spielt dabei seit rund fünf Jahrzehnten eine unverzichtbare Rolle. Ursprünglich wurde er als Gründungsmitglied von ACCEPT weltberühmt und baut seine internationalen Erfolge mit seinen U.D.O.- und DIRKSCHNEIDER-Bands stetig weiter aus.
Er ist sich über die Jahre treu geblieben, wie kein anderer deutscher Musiker und genau das ist es was seine Fans an ihm lieben und die Kollegen weltweit an ihm schätzen.

In den rund 50 Jahren die er nun schon die Bühnen der Welt rockt, hat er viele Trends und Moden kommen und auch wieder gehen sehen, doch er ist konsequent, wenn es auch nicht immer leicht war, seinen eigenen Weg im harten Musikgeschäft gegangen.

Vielleicht auch aus diesem Grund hat er sein neues typisches und doch ganz anders neues Album so genannt. „My Way“ besticht nämlich mit 17 Coverversionen genau der Songs, die den Musiker und Sänger am meisten beeinflusst haben.
Alle Arten von Klassikern aus der Musikgeschichte gehören dazu – auch solche, die man von Udo vielleicht nicht erwartet.
Hinter jedem der Stück verbirgt sich nicht nur eine sehr persönliche Geschichte, sondern auch ein manchmal überraschendes Arrangement, so das das ein oder andere Stück neu interpretiert so klingt als wäre es gerade erst entstanden.

„Wenn ich eines der Lieder jetzt höre, erinnere ich mich an die Zeit, als ich als sehr junger Udo raus ging, um die Stadt zu erleuchten und all die Geschichten zu erleben, die man nur spät in der Nacht in den Clubs erleben kann.“

So lässt er u .a. Songs von Sweet, Judas Priest, Queen, Led Zeppelin oder auch den Scorpions, AC /DC, Motörhead oder sehr beeindruckend mit viel Gefühl bei „May Way“ von Frank Sinatra in seiner ganz eigenen Version neu aufleben, das es nur eine Freude ist zuzuhören, wie Udo mal leise, mal laut schreiend und quietschend jedem Song seinen ganz eigenen Stempel aufdrückt.

Dass auch „Nutbush City Limits“ auf dem Album zu hören ist, dazu verrät er ein Geheimnis, das bisher kaum erzählt wurde:
„Was bisher kaum jemand weiß: Ich war einmal ein großer Fan von Ike und Tina Turner und vor allem Tinas Stimme. Wir haben diesen Song immer während der Accept-Proben in den frühen Tagen gecovert.
Es war jahrelang eine der tragenden Säulen unseres Accept-Probenrepertoires.
Leider gibt es keine Aufzeichnung davon.“

Mit Wolfheims „Kein Zurück“ singt Udo zum ersten Mal in seiner Karriere auf Deutsch:
„Ich hatte sofort das Gefühl, dass die Worte mich verstanden haben.
Es schien mir, dass die Texte die Geschichte meiner Karriere erzählten, von meinen Höhen und Tiefen und all den guten und schlechten Erfahrungen, die das Leben hat. Es gibt einfach „kein Zurück“ für diejenigen, die sich dafür entscheiden, als Musiker zu leben. “

Wie viele Musiker und Bands in der Musikwelt im Laufe der Jahre gekommen
und auch wieder gegangen sind, macht auch die Songauswahl ganz deutlich.

Aber er Udo Dirkschneider, ist (Gott sein dank) immer noch da!

Dabei hat er über die Jahre immer genau sein Ding gemacht und bleibt sich selbst treu,
trotz Kritik und oftmals hartem Gegenwind.

Er hat nichts mit Drogen und exzessivem Verhalten zu tun, ist zuverlässig, beständig, bodenständig und ein echter Teamplayer.

Genau deshalb braucht die Musikszene Udo Dirkschneider heute mehr denn je
– was sich auch in seinem rasant wachsenden Erfolg mit U.D.O. widerspiegelt.
Die Band hat in den letzten Jahren einen kometenhaften Aufstieg erlebt. Und mit dem Einstieg von Udos Sohn, Sven Dirkschneider, ist es jetzt sogar ein Zwei-Generationen-Betrieb.

Udo Dirkschneider hat in rund 50 Jahren Tournee, Tausende von Shows gespielt.
Von Nowosibirsk in Russland bis La Paz in Bolivien, fast 4000 Meter über dem Meeresspiegel, gibt es kaum eine Region, in der der gebürtige Wuppertaler die Bühne noch nicht betreten hat.
Ob wenige Kilometer von Tschernobyl entfernt oder in Simferopol inmitten der Krim-Krise – seine Shows vermitteln die unerschütterliche Botschaft einer vereinten, gemeinsamen Rockwelt.
All dies macht Kosmopolit Udo Dirkschneider zu einer der größten und beeindruckendsten Rock- und Metal-Ikonen der letzten Jahrzehnte.
Die nun mit seinem neuen Album mal wieder ganz klar zu verstehen gibt, das mit ihm noch immer und das trotz seiner 70 Lenze zu rechnen ist und das er genau weiß wie er seine Fans überraschen kann.

Mit anderen Worten „May Way“ ist ein Hammerstarkes Album, das mit gelungenen Covern cool rockt und durchgängig mit 17 Songs Spaß macht !!!

Stefan Peter Text + Live Foto

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