Übergabe des EFRE-Bescheids „Anbindung der Hochschule und des Quartiers Ammerberg an das Fernwärmenetz“ an die Stadt Nordhausen.

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Nordhausen (psv) Birgit Keller, Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, hat heute dem Nordhäuser Oberbürgermeister Kai Buchmann einen Fördermittelbescheid des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von 1,551 Millionen Euro für die Anbindung der Hochschule und des Quartiers Ammerberg an das Fernwärmenetz übergeben. Die Mittel des EFRE stellen eine 80-prozentige Förderung dar. Die Stadt Nordhausen co- finanziert die übrigen 20 % der förderfähigen Kosten des Projekts mit 387.800 Euro. Die Fördergelder werden zur Umsetzung an die EVN weitergereicht.
„Mit dem Projekt wird der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien in Nordhausen gefördert und beschleunigt. Es dient einer sicheren, stabilen und umweltfreundlichen Versorgung mit Wärme für Raumheizung und Warmwasserbereitung der Hochschule und des Wohnquartiers. Dadurch wird die Wärmeversorgung in der Stadt klimafreundlicher gestaltet, entsprechend unserem städtischen Klimaschutzkonzept,“ fasst Oberbürgermeister Kai Buchmann die Verwendung der Fördermittel zusammen. „Was Europa auch bedeuten kann wird durch die heute bereitgestellten europäischen Gelder deutlich, sie werden direkt vor Ort in klimafreundliche Energieversorgung investiert,“ so der Oberbürgermeister abschließend.
Die Stadt Nordhausen befördert mit der Fernwärmesatzung den Erhalt und weiteren Ausbau bestehender Infrastrukturen der öffentlichen Versorgung mit Fernwärme in Kraft-Wärme- Kopplungs-Anlagen (KWK). Ziel ist es, die Zahl der Nutzer von Fernwärme als auch die Gesamtwirtschaftlichkeit der Fernwärmeversorgung in der Stadt Nordhausen zu erhöhen.

Die Hochschule Nordhausen und das Stadtumbaugebiet Ammerberg liegen in einem seit 2010 erweiterten Fernwärme-Vorranggebiet. Die Erschließung und Versorgung des Gebietes mit Fernwärme soll nunmehr realisiert werden. Vorhaben, die der Energieeffizienzsteigerung in städtischen Quartieren dienen, sind in der aktuellen Förderperiode des Europäischen Strukturfonds EFRE 2014-2020 förderfähig. Grundlage hierfür ist seit 2014 die Integrierte Kommunale Strategie der Stadt Nordhausen, auf deren Basis Fördermittelanträge gestellt wurden. Der verfügbare Zuschuss aus EU-Geldern beträgt 80 % der förderfähigen Kosten. Der Co-Finanzierungsanteil der Stadt Nordhausen von 387.800 Euro (20 %) verteilt sich auf die Jahre 2019 bis 2021 und ist entsprechend im Haushalt der Stadt für 2019 enthalten bzw. für die Folgejahre angemeldet.

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