Thüringer Schüler erreichen Spitzenplatzierungen beim Bundesfinale der Chemie-Olympiade

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Vier Preisträger der Chemie-Olympiade 2020 „Chemie ­- die stimmt!“ stammen aus Thüringen. Beim Bundesfinale konnten Danilo Götting (Klasse 10) vom Carl-Zeiss-Gymnasium Jena und Felix Schubert (Klasse 11) vom Erfurter Albert-Schweitzer-Gymnasium jeweils den ersten Platz in ihrer Klassenstufe erzielen. Danilo Götting überzeugte dabei besonders in der Theorie und erhielt zusätzlich einen Sonderpreis für die beste Leistung in der theoretischen Klausur. Felix Schubert erhielt einen Sonderpreis für seine praktische Leistung. Sechster in seiner Klassenstufe wurde außerdem Luke Pospiech (Klasse 10) von der Goetheschule Ilmenau. Einen dritten Platz beim Sonderpreis Praxis erreichte Jonah Kessels, ebenfalls vom Carl-Zeiss-Gymnasium Jena.

Ziel des Wettbewerbs ist die kontinuierliche Vorbereitung der Teilnehmenden auf internationale Wettbewerbe, wie die Internationale ChemieOlympiade. In der Vergangenheit konnten Sieger von „Chemie – die stimmt!“ wiederholt bei internationalen Wettbewerben überzeugen

Bildungsminister Helmut Holter: „Es ist seit Jahren ein ganz wesentliches Ziel der Bildung in Thüringen, Kinder und Jugendliche vermehrt für die MINT-Fächer zu begeistern und ihre Kompetenzen in diesen wichtigen Zukunftsbereichen zu stärken. Die zahlreichen Spitzenplatzierungen Thüringer Schülerinnen und Schülern bei nationalen und internationalen Wettbewerben zeigen, dass das mit Unterstützung der engagierten Lehrkräfte hervorragend gelingt. Ich gratuliere den Thüringer Bundessiegern bei der Chemie Olympiade herzlich und wünsche ihnen, dass sie ihre Begabung weiter entwickeln.“

Hintergrund: Vom 14. bis 17. September fand in Leipzig bereits zum vierten Mal das Bundesfinale des Wettbewerbs „Chemie – die stimmt!“ statt, der im 20. Jahr seines Bestehens erstmalig in allen 16 Bundesländern ausgetragen wurde. Der Wettbewerb wurde im Jahr 2000 als mitteldeutscher Wettbewerb vom gegründet.

Am Bundesfinale nahmen die 30 besten Zehnt- und Elftklässler Deutschlands teil, die sich im vergangenen Schuljahr in drei aufwendigen Wettbewerbsrunden gegen die Konkurrenz durchsetzen konnten. Bedingt durch die Corona-Pandemie fand der Wettbewerb erstmalig ausschließlich in Hausarbeit (1. und 2. Runde) oder per online-Klausur (3. Runde) statt. Beim als Präsenzveranstaltung durchgeführten Bundesfinale mussten die Finalisten ihre Fertigkeiten in einer vierstündigen theoretischen Prüfung und in einer ebenso langen praktischen Prüfung unter Beweis stellen.

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