THC: Hausaufgaben machen und in die Erfolgsspur zurückkehren

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Gerade in der Phase, wo die THC-Mannschaft zuletzt mehr Schwächen offenbarte als gewohnt, beginnen die englischen Wochen. Von nun an gibt es bis zur Weltmeisterschaftspause keine Erholungsphasen mehr. In der Bundesliga geht es mit dem 4. Spieltag für den THC auswärts bei der Neckarsulmer Sport-Union weiter. Herbert Müller hatte erst einmal ein geplantes trainingsfreies Wochenende gestrichen und seine Damen zum Gespräch und Training gebeten. Hausaufgaben standen an – „ohne Fleiß, kein Preis“.
„Wir haben eine intensive Trainingswoche hinter uns und die Stellschrauben noch einmal enger gezogen.“, sagt Herbert Müller. „Im Hinblick auf das Spiel in Neckarsulm wurde insbesondere die Abwehrarbeit in den Fokus gerückt, um in die Erfolgsspur zurückzukehren.“

Rückblick:
„Wir haben die Niederlage gegen Dortmund verkraftet, intensiv über die eigenen Fehler, auch in dem Spiel gegen die Handball Luchse Buchholz 08-Rosengarten gesprochen. Dabei wurde die Trainingsintensität noch etwas mehr nach oben geschraubt, um im Kampf um die Meisterschaft leistungsfähig zu sein. Insbesondere haben wir viel in die Abwehrarbeit investiert.“ Der Spielplan lässt dem Thüringer HC nicht viel Zeit, denn nach dem Heimspiel gegen den Buxtehuder SV kommt es bereits am sechsten Spieltag zum Gipfeltreffen in Bietigheim.

Zum Spiel:
Nach dem Spiel im DHB-Pokal beim zweimaligen Zweitliga-Meister Handball Luchse Buchholz 08-Rosengarten spricht wohl niemand vor dem Bundesligaspiel von einem Selbstläufer. Am Mittwoch geht es nach Neckarsulm, 660 km hin und zurück. Am Sonntag steigt die Mannschaft dann in Nordhausen in den EHF Cup ein, Gegner ist mit dem norwegischen vorjahresvierten Byasen Trondheim ein „alter“ Bekannter. Englische Wochen bedeuten Stress, lange Bus- und Flugreisen, erhöhte Verletzungsgefahr bei Kräfteverschleiß. Wie schnell so eine plötzliche Verletzung, wie der Kreuzbandriss bei Josefine Huber, das eingespielte Deckungsgefüge ins Wanken bringt, zeigte sich zuletzt gegen den BVB Dortmund und im DHB-Pokal. Der Druck steigt, die Mannschaft muss in die Erfolgsspur zurück, wenn sie nicht schon zu Saisonbeginn hoffnungslos in Rückstand geraten will. Herbert Müller: „Wir sind in Neckarsulm Favorit, und dennoch ist das Spiel kein Selbstläufer. Man darf nicht ein Prozent nachlassen, sonst ist man schnell auf der Verliererstraße“. Laut Tabelle steht die Neckarsulmer Sport-Union auf Platz 10.

Nach einer Auftaktniederlage in Leverkusen und einem zu erwartenden Heimsieg gegen den Aufsteiger 1. FSV Mainz 05, musste sich die Heimmannschaft zuletzt mit 25:31 gegen das Tabellenschlusslicht VfL Oldenburg geschlagen geben. Im DHB-Pokal tat man sich so, wie der THC auch, in Zwickau verdammt schwer, musste beim Zweitligaklub gleich zweimal in die Verlängerung, ehe nach 80 Minuten mit 45:39 das Weiterkommen in das Achtelfinale feststand. Indes richtet Herbert Müller mahnende Worte an seine Mädels: „Wir müssen auch gegen Neckarsulm eine viel konsequentere Abwehr spielen als zuletzt, unsere Hausaufgaben sehr akribisch machen, um uns keine Blöße zu geben. Das Ziel heißt ganz klar, dass wir die beiden Punkte mit nach Thüringen nehmen wollen.“ Beide Teams haben bisher sechs Mal gegeneinander gespielt, der THC gewann alle Spiele, zumeist recht deutlich.

Zum Kader:
Abwehrchefin Josefine Huber fällt nach ihrem Kreuzbandriss für Monate aus. Herbert Müller selbst ist erkrankt. Er leidet unter einer hartnäckigen Grippe und wehrt sich dagegen, so gut es eben geht. Alle anderen Spielerinnen reisen mit nach Neckarsulm.

Weitere Informationen unter:
http://www.thueringer-hc.de
und
http://www.twitter.com/ThueringerHC

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