Testament: So regeln Sie Ihr Erbe nach Ihren Wünschen

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Vererben ist kein Kinder­spiel. Viele Testamente sind unklar formuliert oder gar unwirk­sam. Wer ein Testament selbst verfasst, muss strenge Formalien beachten und eindeutig erklären, wer was bekommen soll. Ansonsten wird das Vermögen nach den gesetzlichen Erbregeln verteilt. Oft kommt es in diesem Fall zu Streit unter den Erben. Mit einem klug formulierten Testament können Sie sich und andere absichern und Konflikte unter Ihren Lieben vermeiden.test.de zeigt, wie es geht.

Gesetzliche Regeln außer Kraft setzen

Wer seinen Nach­lass selbst verteilen will, kommt um ein Testament nicht herum. Denn hat der Erblasser vor seinem Tod nichts geregelt, tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Sie gibt vor, wer den Nach­lass erhält. Er steht dann Verwandten und – falls vorhanden – dem Ehepartner oder einge­tragenen Lebens­partner zu. Ob das im Sinne des Vererbenden ist, spielt keine Rolle. Oft haben die gesetzlichen Erbregeln unerwünschte Folgen. So würden Kinder und Ehepartner zwangs­läufig eine Erben­gemeinschaft bilden. In einer Erben­gemeinschaft kommt es jedoch oft zu Streit, der sich verhindern ließe: Ein kluges Testament schafft Frieden. Unser Special zeigt, wie Sie dieses Ziel am besten erreichen.

Aus Wünschen wird ein Wille

Möchten Sie von der gesetzlichen Erbfolge abweichen, müssen Sie ein Testament verfassen. Darin dürfen Sie weit­gehend frei entscheiden, wer nach Ihrem Tod Ihr Vermögen erhalten soll. Sie müssen Erben und Vermögens­werte genau benennen. Sie können auch Verwandte enterben. Nahen Angehörigen bleibt in diesem Fall nur ein Anspruch auf einen Mindest­anteil am Nach­lass – der Pflicht­teil.

Bedingungen stellen, Aufgaben verteilen

Mit dem Testament können Sie nicht nur Ihr Vermögen verteilen, sondern Bedingungen stellen und Aufgaben verteilen. Soll etwa der geliebte Enkel Ihre Eigentums­wohnung erst bekommen, wenn er fertig mit dem Studium ist, können Sie das anordnen. Zweifeln Sie daran, dass Ihre Erben den Nach­lass in Ihrem Sinne verteilen, können Sie einen Testaments­voll­stre­cker einsetzen. Eine andere Möglich­keit ist die Teilungs­anordnung. Mit zahlreichen Text­beispielen zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Wünsche klar und rechts­sicher formulieren.

Strenge formale Vorschriften

Wer ein Testament selbst verfasst, muss es leserlich mit Hand aufschreiben und unterzeichnen. Formale Fehler können ein Testament unwirk­sam machen. Sind Sie beim Verfassen Ihres Testaments unsicher oder sind Ihre Familien- und Vermögens­verhält­nisse unüber­sicht­lich, lohnt sich der Gang zum Notar. Dieser erteilt Ihnen fachlichen Rat, verfasst das Testament nach Ihren Wünschen und beur­kundet es.

(…lesen Sie auf Stiftung Warentest weiter….)

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