Tarifabschluss bei GWE pumpenboese in Nordhausen

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Nach mehrmonatigen intensiven und konstruktiven Gesprächen ist es vor einiger Zeit gelungen, einen Tarifabschluss zwischen der IG Metall und dem Spezialisten für Brunnenbau und Geothermie GWE Pumpenboese GmbH mit Betriebsstandort in Nordhausen zu erzielen. Rückwirkend zum April 2018 greifen die ersten Regelungen aus dem Tarifwerk. Mit dem Tarifabschluss wurde erreicht, dass sich die Entgelte und Arbeitsbedingungen für die meisten der ca. 60 Beschäftigten bei der GWE deutlich verbessern werden, so die IG Metall.

Seit 2018 wird die Entgelttabelle der Metall- und Elektroindustrie Thüringen mit einem Bezugsprozentsatz angewendet und in den kommenden Jahren stufenweise erhöht. Auch die Ausbildungsvergütungen wurden gesteigert. Es wird ein erhöhtes Weihnachts- und Urlaubsgeld geben und einheitlich 30 Tage Urlaub gewährt. Das gesamte Tarifpaket mit weiteren Regelungsinhalten wurde der Belegschaft vor einiger Zeit auf einer Betriebsversammlung vorgestellt.

„Mit dem Tarifabschluss bei GWE ist ein weiterer großer Schritt getan, um die Arbeitsbedingungen der Menschen bei GWE substanziell zu verbessern. Mein Dank gilt der Belegschaft, die gemeinsam mit dem Betriebsrat und der IG Metall über viele Jahre dieses Ziel beharrlich verfolgt hat. Von großer Bedeutung waren, nach anfänglichen Schwierigkeiten, auch die fairen Tarifgespräche mit der Geschäftsführung in den letzten Monaten“, so Alexander Scharff, Geschäftsführer der IG Metall Nordhausen. Betriebsratsvorsitzender Achim Leistner freut sich, „denn mit dem Tarifvertrag beginnt für die Beschäftigten bei GWE ein neuer Abschnitt, der Sicherheit schafft und den Kolleginnen und Kollegen eine Perspektive bietet. Damit werden sie finanziell deutlich besser gestellt und ihre Arbeit fair bezahlt“. Nun gelte es, in den nächsten Monaten die Verträge umzusetzen, so Geschäftsführer Ingo Lüdicke.

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