SVC Damen verteilen Weihnachtsgeschenke

0

Nordhäuser Mädels ohne Punkte im Heimspiel

Im letzten Heimdoppel in der heimischen KKS vor der Pause über die Feiertage konnten die Südharzer Volleyballerinnen nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Trotz guter Unterstützung der treuen Fangemeinde vom Südharzer VC mussten sie sich zunächst dem SWE Volley-Team III aus Erfurt 0:3 geschlagen geben, im Anschluss daran gingen die Gastgeberinnen gegen den SV 1860 Oberweißbach mit 1:3 als zweiter Sieger vom Spielfeld. In der Tabelle verharren die SVC Mädels auf dem neunten Platz, die Konkurrenz in der Thüringenliga liegt bei mehr absolvierten Partien aber weiterhin in Reichweite.
Über den gesamten Spieltag haben die Nordhäuser Damen ihre Tugenden nicht aufs Parkett der KKS bringen können, lediglich in einigen Spielaktionen ließen sie ihr Können für einen Moment aufblitzen. Im ersten Abschnitt gegen Erfurt geriet die Liebold-Sechs schnell im Rückstand (5:9), dieser konnte mit der Stammformation bis zum Ende des Satzes nicht mehr aufgeholt werden (19:25). Mit deutlich mehr Schwung starteten die Hausherrinnen auf der zweiten Etappe durch, umgehend konnte die Partie bis zum 22:23 offen gestaltet werden, in den entscheidenden Momenten wurde dann zu ängstlich agiert was einen 22:25 Satzverlust zur Folge hatte. In Satz Nummer drei konnten die Gäste aus der Landeshauptstadt dem Spiel wieder ihren Stempel aufdrücken, nach frühem Rückstand (7:12) gelang es der Mannschaft vom SVC nicht mehr das Ruder beim 15:25 noch einmal rumzureißen. Somit mussten die gut 80 Fans in der KKS nach 74 Minuten ein 0:3 ihrer Schmetterlinge mit ansehen.
Nach klaren Worten von Trainer Jens Liebold in der Pause lief gegen Oberweißbach zunächst alles nach Plan. Plötzlich waren Bewegung und Kommunikation auf dem Spielfeld vorhanden, auch ein zwischenzeitlicher 3-Punkte Rückstand konnte Kapitän Madlen Trümper, Katharina Heinrich, Libera Laura Pezely, Janine Müller-Buntfuß, Nina Liebald, Merle Meyer, Annika Zawada, Stefanie Karnstedt, Adriane Grunig, Martina Bötel, Emelie Glahn und Nadine Lehmann auf dem Weg zum 25:18 Satzgewinn nicht aufhalten. Der Erfolg erwies sich jedoch schon kurze Zeit später als ein Strohfeuer, wie aus dem Nichts verfielen die Gastgeberinnen wieder ins Muster der ersten Begegnung und gerieten prompt wieder ins Hintertreffen (8:12). Erneut gelang es den Nordhäuser Spielerinnen nicht das Blatt noch einmal zu ihren Gunsten zu wenden, Auszeiten und Einwechslungen brachten ebenfalls nicht den gewünschten Erfolg. Nach dem 20:25 im zweiten Abschnitt konnte man im dritten Abschnitt beim Stande von 8:15 nichts Gutes erahnen, eine furiose Aufholjagd am Ende führte beim 26:25 zum Satzball für die SVC Schmetterlinge. Dieser konnte jedoch nicht verwandelt werden, nach dramatischen 33 Spielminuten musste man das Jubeln den Gästen aus dem Thüringer Wald überlassen (27:29). Auf der vierten Etappe blieb ein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage aus, auch der Einsatz aller Spielerinnen zeigte keine Wirkung. Das 18:25 auf der Anzeigetafel nach exakt 110 Minuten war der Schlusspunkt unter einem alles anderen als optimalen Heimspieltag der Nordhäuser Schmetterlinge. Bis zum nächsten Auftritt an gleicher Stelle am 11.Januar haben jetzt alle Akteure genug Zeit um nachzudenken wie die tabellarische Situation verbessert werden kann um das Saisonziel Klassenerhalt aus eigener Kraft zu erreichen. Ein sichtlich nachdenklicher Trainer Jens Liebold lässt seinerseits nichts unversucht, auch zwischen den Festen wird weiter fleißig trainiert.

Share.

Leave A Reply

*