Studentisches Gesundheitsmanagement wird aufgebaut

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Friedrich-Schiller-Universität Jena und AOK PLUS unterzeichnen Kooperationsvertrag

Unter außergewöhnlichen Umständen wurde der Vertrag unter Dach und Fach gebracht: Per Videoschaltung schlossen Prof. Walter Rosenthal, Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena, und Dr. Stefan Knupfer, Vorstand der AOK PLUS, eine Kooperationsvereinbarung zum Aufbau eines Studentischen Gesundheitsmanagements.

Ziel ist, ein Netzwerk zur Gesundheitsförderung zu etablieren sowie die Studierenden in ihrer Lebenswelt Hochschule zu entlasten und ihre Gesundheitssouveränität zu stärken. Das Projekt ist auf fünf Jahre angelegt.

Prof. Walter Rosenthal, Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena:
„Bereits seit vier Jahren begleitet die AOK PLUS erfolgreich das Universitäre Gesundheitsmanagement für die ca. 3.500 Mitarbeiter der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Nun möchten wir auch unsere 18.000 Studierenden von der Kooperation profitieren lassen. Gerade in der Corona-Pandemie ist uns die physische und psychische Gesundheit unserer Studentinnen und Studentinnen ein großes Anliegen.“

Auch für Dr. Stefan Knupfer, Vorstand der AOK PLUS, ist die Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena unter den gegenwärtigen Bedingungen eine besondere Herausforderung. „Der aktuelle Semesterstart fällt in eine außergewöhnlich schwierige Zeit und verunsichert viele – auch junge, dynamische und ansonsten gesunde Menschen. Angebote, die sich vor diesem Hintergrund der Etablierung gesundheitsförderlicher Lebensbedingungen der Studenten widmen, sind daher wichtiger denn je. Wir wollen die bereits erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena weiter ausbauen und setzen dabei künftig verstärkt auf digitale Angebote.“

Geplant sind u.a. Analysen zum Gesundheitsverhalten der Studierenden, eine Bestandsaufnahme bereits vorhandener gesundheitsförderlicher Angebote sowie eine fortlaufende Projektbegleitung und Organisationsberatung. Wenn der konkrete Bedarf ermittelt ist, wird die AOK PLUS passgenaue Grund- und Aufbaukurse anbieten. Mögliche Themen sind Achtsamkeit, Stressbewältigung, Ernährung oder Resilienz.

Die AOK PLUS unterstützt die FSU außerdem bei der Öffentlichkeitsarbeit für die Kooperation und bei der Durchführung von Veranstaltungen wie Gesundheitstagen. Auch ein Gesundheitsparcours soll gebaut werden.

Foto:AOK

Vernetzt und sozialträgerübergreifend agieren
Durch die Etablierung einer Projektleitungsstelle soll die Verknüpfung des Universitären und des Studentischen Gesundheitsmanagements forciert werden. Im Rahmen eines kontinuierlichen Qualitätsmanagements wird geprüft, inwieweit es gelingt, das Thema Gesundheit angemessen auf der Agenda der Universität zu platzieren. Ausdrücklich begrüßen die Kooperationspartner das vernetze Agieren und die sozialträgerübergreifende Zusammenarbeit.

Die AOK PLUS kooperiert im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements
bereits seit Jahren erfolgreich mit Thüringer Einrichtungen und Firmen. Dazu gehören die Stadtwerke Jena, die FH Erfurt, Arbeitsagenturen und Jobcenter oder Thüringer Oberlandesgericht Jena.

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