Stille Andacht in Nordhausen zum Gedenken an verstorbene Kinder

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Jedes Jahr am zweiten Sonntag im Dezember gedenken Menschen in der ganzen Welt ihrer verstorbenen Kinder, Enkel und Geschwister, ganz gleich in welchem Alter sie gestorben sind. In Nordhausen organisiert der Hospizverein durch seine Kontaktgruppe für frühverwaiste Eltern und mit Unterstützung der Selbsthilfegruppe für verwaiste Eltern die einzige Gedenkfeier im Südharz. „In den vergangenen Jahren haben wir uns als Eltern, Geschwister, Großeltern, Paten und Freunde in der Christuskirche zu einer Gedenkfeier getroffen. Dies ist leider auf Grund der aktuellen Lage in diesem Jahr so nicht möglich. Dennoch möchten wir gerne einen Weg finden, um auch an diesem Tag miteinander verbunden zu sein“, sagt Christina Raue-Fuchs vom Hospizverein.

Deshalb wird am Sonntag, dem 13. Dezember, die Christuskirche in Nordhausen, Grimmelallee 51, für eine stille Andacht zwischen 16 und 18 Uhr offen stehen. „Betroffene sind herzlich eingeladen, in der Kirche eine Kerze für ihr Kind anzuzünden, zur Ruhe zu kommen und im Schein der Kerzen zu spüren, dass sie nicht alleine sind“, sagt Frau Raue-Fuchs.

Die Kirche darf nur mit einem Mund-Nasen-Schutz betreten werden.

Die Organisatoren möchten den Familien im Anschluss etwas mit nach Hause geben, das alle an diesem Abend miteinander verbindet und vielleicht ein bisschen Trost schenkt. Betroffene, die am 13. Dezember nicht kommen können, können sich am Donnerstag, dem 10. Dezember, zwischen 14 und 16 Uhr im Hospizverein , Otto-Ludwig-Straße 2 in Nordhausen, ein Päckchen für den Gedenktag abholen oder melden sich telefonisch beim Hospizverein unter (03631) 6516283.

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