Stadtradeln in Nordhausen mit dem Elektro Klapprad

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Stadtradeln in Nordhausen mit dem Elektro Klapprad

Die Botschaft: Wer radelt, kann der jeweiligen Kommune auch noch auf die Finger klopfen und dabei helfen, die Infrastruktur für Radfahrer und Radfahrerinnen zu verbessern. Stadtradeln ist eine dieser Initiativen. Da, wo der Individualverkehr am Dicksten ist und wo man am ehesten auf das Auto verzichten kann, radelt man mit der App, trackt die Strecken und trägt zu Klimaschutz und höherer Lebensqualität bei.

Stadtradeln in Nordhausen

Auch Nordhausen ist beim Stadtradeln dabei. 21 Tage lang radeln die Einwohner/-innen für ihre Kommune. Zusammen mit einem Team sammelt man Kilometer und hilft dabei, den Ausstoß von CO2 in der Stadt zu reduzieren.

In Nordhausen ist die Initiative Stadtradeln für 2019 bereits abgeschlossen. Sie fand vom 9. bis zum 29. Juni 2019 statt. Es wurden von 38 Teams insgesamt 58.750 Kilometer geradelt, insgesamt sind 311 Radelnde in Teams oder einzeln mitgefahren. Darunter waren auch fünf Parlamentarier/-innen. Die erfahrenen Kilometer konnten den Ausstoß von etwa 8 Tonnen CO2 vermeiden. Übrigens war das Jahr 2019 von erstaunlichem Erfolg gekrönt: Im Vorjahr (2018) hatten die Nordhäuser „nur“ 14.300 Kilometer erradelt. Dieses Jahr waren es schon 58.750 Kilometer. Ob die Stadtradler sich 2020 noch einmal steigern können?

Es muss nicht reine Muskelkraft sein: Stadtradeln mit dem Elektro Klapprad

Ein normales Fahrrad ist zu groß und kann in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht mitgenommen werden. Das Klapprad hingegen schon. Solche Räder können zusammengeklappt in einer Tasche transportiert werden und sind mit wenigen Handgriffen auseinandergefaltet. Sie lassen sich aufgrund der kleinen Reifen etwas anders fahren als normal große Räder, sind aber durchaus komfortabel. Und Klappräder gibt es auch mit Elektroantrieb. Das E-Klapprad hat zwischen sechs und zehn Gängen, ist mit seinem Aluminiumrahmen um die 22 kg schwer und in der Regel mit 20-Zoll-Reifen ausgestattet. Die Reichweite variiert zwischen den Modellen sehr stark.

Wer sich für ein Elektro Klapprad interessiert, findet bei Expertentesten.de einen ausführlichen und aktuellen Elektro Klapprad Vergleich. Sechs Modelle haben die Redakteure des TÜV-geprüften Vergleichsportals genauer untersucht und mit einer Gesamtnote bewertet. Bei der Initiative Stadtradeln sind Pedelecs bis zu 250 W erlaubt – das Klapprad mit dem elektrischen Antrieb kann also unter Umständen auch teilnehmen.

E-Antrieb ist umweltfreundlicher als das Auto und kommt insbesondere Älteren zugute

Warum erleben die Fahrräder mit E-Antrieb derzeit einen so enormen Zuspruch? Es scheint, als würde in Deutschland langsam ein Umdenken stattfinden. Das Auto ist vielen Menschen zu groß, zu teuer, zu unpraktisch. Trotzdem ist Mobilität gefragt. Ein Rad mit E-Antrieb erlaubt diese Mobilität auch Menschen, die körperlich nicht ganz so fit sind. Der Motor unterstützt beim Treten oder treibt das Rad komplett an. Unterschieden wird zwischen dem E-Bike, dem Pedelec und dem S-Pedelec. Für alle drei Formen gelten verschiedene Regeln: Das Pedelec darf auf dem Radweg fahren, die anderen beiden müssen auf die Fahrbahn ausweichen. Die Reichweite der E-Räder sind groß genug, um auch in ländlichen Regionen eingesetzt zu werden. Als Klapprad können die Räder sowohl beim Camping als auch in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Auto leicht mitgenommen werden.

Wer also ohnehin sein Klapprad mit oder ohne E-Antrieb, ein Mountainbike oder ein anderes Rad zu Hause stehen hat, kann im Rahmen der Inititiatve Stadtradeln ab 2020 in Nordhausen wieder Farbe bekennen: Sollen die Innenstädte irgendwann autofrei werden, ist das mit dem Elektro Klapprad gar nicht so anstrengend. Die Räder sind trendig, wartungsarm und im Vergleich zu den Alternativen auch noch kostengünstig. Was das E-Klapprad alles kann und worauf man beim Kauf achten sollte, haben die Fachleute von Expertentesten.de zusammengefasst.

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