Spende aus der Apotheke

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Die Corona-Pandemie hat den Kulturbereich der Stadt Sondershausen schwer getroffen. Das Schlossmuseum musste geschlossen werden, Stadtfeste und Veranstaltungen konnten und können nicht stattfinden oder mussten verschoben werden, Konzerte wurden abgesagt, und viele weitere Höhepunkte im kulturellen Terminkalender der Stadt mussten verworfen werden.
Dies alles und noch viele andere Widrigkeiten führten seit dem letzten Jahr dazu, dass ein kulturelles Leben in einer von dieser Sparte außerordentlich geprägten Stadt wie Sondershausen fast gänzlich zum Erliegen kam.
Das erkannte auch das Apothekerehepaar Bärbel und Thomas Wißgott. Mit unkonventioneller Hilfe trugen die beiden Pharmazeuten am 22. April zur Überbrückung dieses für Sondershausen unzulänglichen Zustandes bei. Mit einer Spende von 8.000,- € setzten die Betreiber der Flora- sowie der Loewen-Apotheke Sondershausen ein bemerkenswertes Zeichen gegen die derzeitigen Umstände im kulturellen Leben Sondershausens.
Bürgermeister Steffen Grimm äußerte im Namen der Stadt seinen großen Dank an das Ehepaar, das mit dieser Spende weitere Hebebühnenkonzerte an verschiedenen Orten in der Stadt ermöglicht, sobald diese wieder behördlicherseits erlaubt sein werden.
Mit dieser Spende leisten Bärbel und Thomas Wißgott einen großen Beitrag, um kulturellen Veranstaltungen in der Musikstadt auch unter den gegenwärtigen Bedingungen wieder eine Perspektive zu eröffnen und aus dem digitalen Raum wieder in die städtische Öffentlichkeit zu verlagern sowie die persönliche Begegnung zwischen Kulturschaffenden und ihrem Publikum zu ermöglichen.

Foto: Steffen Neumann (Stadt Sondershausen)

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