Sonnen­schutz­mittel: Die besten Lotionen, Sprays und Gele für Erwachsene

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Unter der Sonne sind alle gleich. Auch Männer sollten sich gut schützen.

Ob aus der Tube, Flasche oder Spraydose – Sonnen­schutz­mittel müssen die riskante UV-Strahlung auf Distanz halten, sollten sich gut verteilen lassen und nicht als weißer Film an Beinen, Bauch oder Nasenspitze haften. Von 17 Sonnen­schutz­mitteln im Test, alle­samt mit Sonnen­schutz­faktor 15 oder 20, schneiden insgesamt 6 sehr gut ab. Das beste Produkt im Test, eine Sonnenmilch vom Discounter, ist auch das billigste (Preise: 0,92 bis 36 Euro für 100 Milliliter). Ein Mittel ist mangelhaft.

Wer sich unge­schützt in die Sonne begibt, riskiert einen Sonnenbrand und lang­fristig ernst­hafte Hautschäden wie Haut­krebs oder früh­zeitige Falten. Doch welche Produkte schützen vor solchen Schädigungen? Das über­prüft die Stiftung Warentest Jahr für Jahr im Rahmen ihrer Tests. Für diesen Sommer haben wir Lotionen, Gele und Sprays mit mitt­lerem Sonnen­schutz­faktor – SPF 15 und 20 – geprüft. Das Ergebnis unseres aktuellen Tests ist erfreulich: 16 von 17 Produkten schützen sehr gut vor UV-Strahlen. In der Gesamt­note erreichen immerhin 6 Produkte ein Sehr gut. Nur ein Sonnen-Fluid erreicht den ausgelobten Schutz­faktor nicht. Es ist darum mangelhaft.

Tipp: Die Stiftung Warentest untersucht auch regel­mäßig Sonnen­schutz­mittel für Kinder. Bei unserem letzten Test im Sommer 2014 schnitten zehn Produkte mit gut ab. Ob diese noch unver­ändert erhältlich sind, haben wir nicht über­prüft.

Ausschlag­gebend bei der Wahl des richtigen Sonnen­schutz­mittels ist insbesondere der eigene Haut­typ: Die aktuell von uns getesteten Produkte mit mitt­lerem SPF eignen sich eher für dunklere Haut­typen und bereits vorgebräunte Erwachsene. Vor allem Menschen mit sensibler und heller Haut oder hellen Haaren sowie Kinder sollten Produkte mit einem hohen oder sehr hohen Sonnen­schutz­faktor (SPF) zwischen 30 und 50 wählen. Sonnen­schutz­mittel mit diesen Schutz­faktoren haben wir zuletzt im vergangenen Jahr getestet. Acht der damals von uns als gut bewerteten Produkte mit SPF 30 sind weiterhin unver­ändert im Handel zu finden – eine Über­sicht finden Sie im PDF zum aktuellen Test (einen Download-Link zur kompletten Unter­suchung aus test 7/2015 finden Sie im Unter­artikel „Warum es jetzt auch sehr gute Sonnen­schutz­mittel gibt“). Bei den beiden guten Mitteln mit SPF 50 hat sich inzwischen die Rezeptur verändert. Ebenfalls wichtig bei der Wahl des Sonnen­schutz­mittels ist auch, wie lange und wo es schützen soll: Im Gebirge und am Meer, auf Wanderungen oder Radtouren ist es für alle Haut­typen ratsam, einen höheren Schutz­faktor zu wählen.

Schutz und Pflege? Das ist möglich!

Wir erwarten von Sonnen­schutz­mitteln in erster Linie Schutz vor UV-Strahlen, zusätzlich aber auch gewisse pflegende Eigenschaften. Einige Anbieter loben diese sogar explizit auf ihren Produkten aus. Sechs Sonnen­schutz­mittel aus unserem Test schneiden im Prüf­punkt Feuchtig­keits­anreicherung sogar sehr gut ab. Ein Produkt schwächelt allerdings und vermasselt sich dadurch eine sehr gute Gesamt­note – denn in allen übrigen Prüf­punkten über­zeugt es.
Mineralöle sind kein Problem

Über Inhalts­stoffe auf Mineral­ölbasis können kritische Substanzen in Kosmetika gelangen: aromatische Kohlen­wasser­stoffe (Mineral oil aromatic hydrocarbons, kurz Moah) und gesättigte Kohlen­wasser­stoffe (Mineral oil saturated hydrocarbons, kurz Mosh). Einige Moah gelten als potenziell krebs­er­regend. Mosh können sich im Körpergewebe einlagern – die gesundheitlichen Folgen sind nicht geklärt. In dieser Hinsicht gibt es in diesem Test aber nichts zu bean­standen: Mosh und Moah waren bei den geprüften Produkten kein Problem.

Stiftung Warentest

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