Sondershäuser Maßnahmen zur Corona-Situation

0

Aufgrund der gegenwärtigen Situation um die Ausbreitung des Coronavirus wird es in der kommenden Zeit auch in der Musik- und Bergstadt Sondershausen zu erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Leben der Stadt kommen.
Die Bürgermeister aller Städte und Gemeinden des Kyffhäuserkreises unterstützen die Maßnahmen des Landratsamtes und stehen in engem gegenseitigen Kontakt. Auch die Stadt Sondershausen folgt der letzten Allgemeinverfügung des Landratsamtes Kyffhäuserkreis zum Verbot öffentlicher und nichtöffentlicher Veranstaltungen auf dem Gebiet des Kyffhäuserkreises mit mehr als 50 Personen und ergreift in enger Zusammenarbeit mit dem Krisenstab des Landratsamtes weitere Präventivmaßnahmen.
Bis auf weiteres werden in der Stadt Sondershausen und deren Ortsteilen keine Einwohnerversammlungen, Ortsteilratssitzungen und/oder Sitzungen anderer Gremien stattfinden.
Ab Montag, den 16. März 2020 bleiben sowohl das Schlossmuseum als auch die städtische Bibliothek für den Besucherverkehr geschlossen. Die Schließung betrifft ebenso die städtischen Jugendclubs und die Sondershäuser SkateArena.
Abgesagt werden alle geplanten öffentlichen Veranstaltungen (insbesondere Kulturveranstaltungen) der Stadt Sondershausen (wie z.B. die Aktion „Saubere Stadt“, die Gedenkveranstaltung am 8. April, das Senioren-Frühlingsfest, Konzerte und Stadtführungen, etc.), bei denen es zu größeren Menschenansammlungen oder -begegnungen kommen könnte.
Darüber hinaus wird bis auf weiteres kein Wochenmarkt in Sondershausen abgehalten, um potentielle Gesundheitsgefährdungen zu vermeiden.
Ebenfalls abgesagt wurden alle Veranstaltungen der Sondershäuser Feuerwehren, öffentliche wie nichtöffentliche (bpsw. Versammlungen), um die Einsatzbereitschaft jederzeit zu gewährleisten.
Nichtöffentliche Veranstaltungen mit Publikum, wie Trauerfeiern oder Eheschließungen, sind entsprechend der aktuellen Allgemeinverfügung vom Veranstalter selbst abzusichern und zu verantworten. Dies gilt auch für die kommenden Osterfeuer. Detaillierte Informationen erteilt auch das Ordnungsamt der Stadt Sondershausen unter der Telefonnummer 03632/622522, wo auch Teilnehmerlisten für nichtöffentliche Veranstaltungen mit Publikum bereitgehalten werden.
Die Allgemeinverfügung des Landratsamtes Kyffhäuserkreis zum Verbot öffentlicher und nichtöffentlicher Veranstaltungen auf dem Gebiet des Kyffhäuserkreises mit mehr als 50 Personen ist auf der Internetseite des Landratsamtes Kyffhäuserkreis unter www.kyffhaeuser.de zu finden.
Die Kindertageseinrichtungen der Stadt bleiben vorerst im gewohnten Maße geöffnet. Dies gilt bis eventuelle neue Anordnungen von Seiten des Gesundheitsamtes getroffen werden, was jederzeit möglich ist. Jedoch werden alle in- und externen Veranstaltungen der Kindergärten (wie z.B. Elternabende, etc.) nicht stattfinden. In den Einrichtungen werden alle Desinfektions- und Schutzmaßnahmen getroffen, um eine Gefährdung auszuschließen.
Stadtverwaltungsintern werden derzeit sämtliche Vorbeugungsmaßnahmen ergriffen, die dem Schutz der Besucher und Mitarbeiter dienen. An öffentlich zugänglichen Stellen in den Stadtverwaltungsgebäuden wurden Automaten zur Handdesinfektion angebracht oder werden Desinfektionsmittel bereitgehalten, die insbesondere von den Besuchern genutzt werden sollten.
Es wird darauf hingewiesen, Behördenbesuche auf ein notwendiges Minimum zu beschränken. Viele Angelegenheiten können sowohl telefonisch als auch über die Kommunikationskanäle im Internet erledigt werden. Wer unaufschiebbare Amts- oder Behördengänge zu erledigen hat (bspw. Vorsprache im Bürgerbüro), dem wird seitens der Stadtverwaltung empfohlen, sich vorab telefonisch unter der Nummer 03632/622580 anzumelden.
Diese Maßnahmen dienen der Vorsorge und dem Schutz der Bevölkerung vor einer Ansteckung mit dem Virus.
Bürgermeister Steffen Grimm bittet dafür um Verständnis und die nötige Einsicht unter den Einwohnern der Stadt und ihren Gästen und appelliert dabei an die Vernunft. Gleichzeitig betont das Stadtoberhaupt, dass ergriffene Maßnahmen, die auf den ersten Blick übertrieben wirken könnten, durchaus langfristig ihren Sinn ergeben und lediglich dem Gewinn von Zeit und vollem aber dem Schutz der Menschen und ihrer Gesundheit dienen.
Grundsätzlich empfiehlt der Bürgermeister persönliche Kontakte weitestgehend zu vermeiden, besonnen und verantwortungsbewusst zu handeln und mögliche Gefährdungen auszuschließen.
Trotzdem sollte nach Möglichkeit die notwendige Unterstützung von Bekannten, Verwandten, Freunden oder Nachbarn, die Hilfe benötigen, weiter gewährt werden. Insbesondere, wenn es zu möglichen Infektionsfällen im persönlichen Umfeld kommt, sollten die Betroffenen nicht ausgegrenzt werden.
Jetzt ist es von größter Bedeutung, dass alle zusammenstehen und sich solidarisch zeigen. Gerade erkrankte, unter Quarantäne stehende und ältere Mitmenschen benötigen eine außerordentliche Unterstützung.

Share.

Leave A Reply

* Bitte lesen Sie die Datenschutzbestimmungen und stimmen diesen zu

*