Sonderausstellung wird eröffnet

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Am 17. November 2016 öffnet eine neue Sonderausstellung mit dem Titel „555 Jahre Tilman Riemenschneider und die Eichsfelder Holzbildhauer“. Im Mittelpunkt stehen zahlreiche verstorbene und lebende Künstler mit Regionalbezug. Sie werden hier portraitiert und zu ihrer Arbeitsweise, sowie ihrer künstlerischen Motivation befragt. So entsteht ein intimer Einblick in Gedankengänge und kreative Schaffensprozesse innerhalb eines traditionsreichen Kunsthandwerks. Die aufgestellten Skulpturen zeugen zudem von einer großen thematischen Vielfalt und machen auf technische Unterschiede aufmerksam.

Ebenfalls am 17. November werden die neuen Audiostationen im Riemenschneider-Gang eingeweiht. Sie sind das Ergebnis eines kunstpädagogischen Beteiligungsprojektes, welches in ein paar Tagen in die erste Phase geht. Dabei werden sich 26 Schülerinnen und Schüler einer achten Klasse der Tilman-Riemenschneider-Schule Heiligenstadt mit sechs ausgewählten Skulpturen und Reliefs auseinandersetzen. Sie untersuchen, erforschen und interpretieren die Riemenschneiderwerke mit Hilfe von Forscherheften, die eigens für das Projekt entwickelt wurden. Die Ergebnisse werden in Bild und Ton festgehalten und später von zwei Künstlern zu informativen wie innovativen Audiodateien verarbeitet. Am Ende werden drei neue Hörstationen im Museum installiert, an denen die Arbeit der Schülerinnen und Schüler „belauscht“ werden können.

Das Beteiligungsprojekt trägt den Arbeitstitel „Wenn Werke reden können“. Es wurde von der Kulturwissenschaftlerin und Museumsmitarbeiterin Anne Vaupel-Meier geplant und soll in Kooperation mit der Mobilen Museumspädagogik des LAG Jugendkunstschulen Thüringen e.V. durchgeführt werden. Für die Finanzierung ist das Eichsfelder Heimatmuseum auf Spenden- und Sponsorengelder angewiesen. Da zum aktuellen Zeitpunkt noch Gelder fehlen, rufen wir hiermit noch einmal herzlichst zum Spenden auf.

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