Sehenswerte Bilanz der Nordhäuser Sportjugend

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Auch im Jahr 2018 konnte die Sportjugend im Kreissportbund Nordhausen ihre erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortsetzen und in vielen Bereichen neue Maßstäbe setzen. So waren es insgesamt 226 Veranstaltungen, an denen sich die Jugendorganisation maßgeblich beteiligte. Im Mai übernahm ein neuer Vorstand die Arbeit, der professionell angeleitet wird vom Nordhäuser Sportjugendkoordinator Silvio Beer.
Viele Spiel-, Sport- und Spaßfeste prägte die Sportjugend, 16 Veranstaltungen in Kindergärten standen auf dem Programm und 23 in verschiedenen Schulen. In den eigenen Sportvereinen des Landkreises wurde die Sportjugend in 77 Veranstaltungen aktiv. Für andere öffentliche Träger und Partner des Sports engagierten sich die Jugendlichen an 65 weiteren Terminen. Über das Jahr verteilt organisierte die Sportjugend 5 Tage des Sport und der Gesundheitsförderung, einen Tag des Sports und der Verkehrssicherheit sowie 16 Kreisjugendspiele in den unterschiedlichsten Disziplinen.

Zu den Kooperationspartnern der Nordhäuser Sportjugend zählen der Kreisjugendring, die Kreisverkehrswacht, der Horizont e.V., die Johanniter, der AWO-Jugendhilfeverbund Südharz sowie der Nordthüringer Kreisfußballausschuß. Eigene erlebnispädagogische Projekte mit dem KSB-eigenen Kompetenzmobil (etwa bei der AWO) und Aktionen wie die Gewinnung von Einlaufkindern für Fußball- und Handballspiele weckten die Begeisterung von Kindern und Jugendlichen ähnlich wie die Motoriktests in der 3. Klasse und bei den vielen Kooperationen zwischen Kitas, Schulen und Sportvereinen. Gerade erst lief eine tolle Aktion bei der Nordhäuser Echt-Eisbahn, wohin der KSB mit seiner Sportjugend Vereine, Organisationen und Schulklassen einlud. Bei allen genannten Aktivitäten kam das ehrenamtlich arbeitende Volunteer-Team zum Einsatz, das momentan 18 Freiwillige zählt.
Neben all der praktischen Arbeit fanden zusätzlich von der Sportjugend initiierte Bildungskurse statt. In drei Durchgängen wurden Sporthelfer an Schulen ausgebildet, drei Grundlagenlehrgänge waren den Volunteers, den Fußballern und den Breitensportlern gewidmet. Desweiteren vervollständigt ein Erste-Hilfe-Kurs durch das DRK sowie eine Ausbildung zum Jugendleiter (Juleica) das Bildungsprogramm 2018.
Im Rahmen der Jugendverbandsarbeit wurde ein Kreisjugendtag mit Vorstandswahlen abgehalten. In den anschließenden Vorstandssitzungen wurde die Verbandsarbeit geplant. Wann immer es die freie Zeit ermöglichte, nahmen Sportjugendvertreter an Präsentation bei Messen (wie bspw. Familien- und Bildungsmesse des Jugendsozialwerks oder Kinderkult und öffentlich wirksamen städtischen Veranstaltungen (wie bspw. Rolandsfest mit 12 verschiedenen Bewegungsstationen) teil. Hinzu kamen aktive Beiträge und die Teilnahme bei diversen Regionalkonferenzen, Zusammenkünften mit der Thüringer Sportjugend und Unterstützung bei den Vereinsjugendtagen der Sportvereine des Landkreises. Als einer von fünf im Landkreis Nordhausen aktiven Akteure im Pilotprojekt „Kommunale Verankerung der eigenständigen Jugendpolitik in Thüringen 2018 – 2020“ des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport und des Landesjugendrings gestalten die Mitglieder der Nordhäuser Sportjugend zukünftig ihre eigene Zukunft und die eines sportlichen Landkreises.

Gut gerüstet blicken die Mitglieder der Nordhäuser Sportjugend den kommenden Aufgaben entgegen und freuen sich auf die neuen Herausforderungen im Jahre 2019. Sportjugendkoordinator Beer wünscht sich für das kommenden Jahr, dass „die Jugendarbeit im Sport zukünftig die Anerkennung erfährt, die ihr gebührt und der sozialen Jugendarbeit gleichgestellt wird. Es muss sich die Erkenntnis durchsetzen, dass die wöchentlichen Angebote sowie Wettkämpfe in allen Vereinen mit jungen Menschen auch eine wertvolle Form der Jugendarbeit sind.

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