Schwäne vermeintlich festgefroren

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Besorgte Spaziergänger rufen Feuerwehr zu Hilfe

Aufregung herrschte am Sonntagnachmittag im Heiligenstädter Kurpark. Zwei Schwäne sollten im Teich zwischen den Häusern der Kurparkklinik am Felgentor festgefroren sein. Mit acht Einsatzkräften begab sich die um 15:52 Uhr alarmierte Feuerwehr Heiligenstadt zur Einsatzstelle. Dort stellte sich rasch heraus, dass die Tiere nicht festgefroren waren. Einer der beiden Schwäne hatte auf der glatten Eisfläche zunächst Schwierigkeiten, sich fortzubewegen. Mit Hilfe eines über das Eis gezogenen Schlauches konnte das Tier jedoch hierzu animiert werden. Nachdem sich die Feuerwehr davon überzeugt hatte, dass keine Gefahr für die Schwäne bestand, stellte sie ihre Maßnahmen ein. Wie der aktuelle Fall bestätigt, kommt es nur äußerst selten vor, dass ein Wasservogel im Eis einfriert. Bei Schwänen handelt sich um Wildtiere, die sich den Gegebenheiten der Natur anpassen. Um Kraft zu sparen, verharren sie bei Kälte fast bewegungslos auf Eisflächen.

Text: Thomas Müller

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