Schlachtfeld Cospeda – Eine Wanderung auf blutgetränktem Boden

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Vor wenigen Tagen, am 14. Oktober, jährte sich zum 214. Mal ein historisches Ereignis, welches für den europäischen Kontinent nicht ohne Folgen blieb. Im Jahre 1806 ereignete sich nahe Cospeda bei Jena eine folgenreiche Schlacht. Auf seinem Feldzug durch Europa vernichtete Napoleon hier preussische und sächsische Verbände. Durch seinen Sieg konnte er nun seine Welteroberungstour beinahe ungehindert in Richtung Osten fortsetzen.

Sicher ist diese blutige Schlacht weniger bekannt, als die sogenannte Völkerschlacht bei Leipzig, aber trotzdem nicht weniger interessant. Heute gibt es hier in dem kleinen Ort ein Museum, in welchem man sich über den Verlauf des Kampfes und Napoleons Strategie informieren kann. Alles natürlich sehr eindrucksvoll für den Besucher in Szene gesetzt.

Vor oder nach einem Besuch des Museums, kann mal auf einer kleinen Wanderung das damalige Schlachtfeld kennenlernen. Der Napoleonstein markiert hier den höchsten Punkt im Gelände und ist ein toller Anlaufpunkt. Früher, kurz nach der Schlacht, errichtete man hier oben einen kleinen Tempel, welchen Napoleon aber nie betrat, aus Angst vor einem Anschlag. Später wurde das Gebäude von Bewohnern der angrenzenden Ortschaften zurück gebaut, auf der Suche nach Baumaterial.

Heute ist das Gelände ein Naturschutzgebiet, welches aber dennoch zu eine Exkursion einlädt.

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