Schicksal Treuhand – Treuhand Schicksale

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Bis gestern stand die Ausstellung „Schicksal Treuhand – Treuhand Schicksale“ im IFA Museum der Stadt Nordhausen. Es ist eine Ausstellung über die Geschichte der letzten 30 Jahre.

Nach der Wende wurden viele Betriebe enteignet.Aus Volkseigentum wurde, durch die Treuhand, Privateigentum.

Doch was und wie ist es eigentlich damals passiert? Zeitzeugen aus der damaligen Zeit meldeten sich zu Wort. Die Rosa-Luxemburg -Stiftung rief deshalb eine Ausstellung ins Leben, die an diese Schicksale erinnern soll.

Foto:M.Caspari

Gestern sprach im IFA Museum Frau Professor Christa Luft. Ökonomin, Wirtschaftsministerin in der Modrow Regierung, Vorsitzende des Haushaltsausschusses der Volkskammer, Abgeordnete im deutschen Bundestag von 1994 – 2002. Sie sprach über die Missstände der damaligen Regierung, die Vernichtung von Volksvermögen, ja über die Verdummung der DDR – Bürger zur Zeit der Wende.

Aber nicht nur sie, auch Zeitzeugen meldeten sich zu Wort, wie z.Bsp. Vertreter des damals abgefertigten Automobilwerkes in Eisenach.

Als unbedarfter Zuhörer war dieser Abend sehr aufschlussreich. Es ist, bzw. war eine Schande, wie die damalige Regierung Volkseigentum, Werte des Volkes für ein „Appel und ein Ei“ unter sich aufteilten. Genauso verwerflich wurden die Werte des Staaes DDR als marode und schlecht bezeichnet. Doch die Geschichte wiederholte sich. Die Vereinigung beider deutscher Staaten und die Einführung der D-Mark führte zum Zusammenbruch der Wirtschaft der DDR, sie führte dazu, dass langjährige hochgelobte Produkte in der deutschen Wirtschaft vernichtet wurden. Das 2. Mal kam die deutsche Wirtschaft in die gleiche Lage mit Einführung des Euros. Nur hier gab es andere „Drahtzieher“.

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