Rohrkrepierer Innovation?!

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Nordhausen (HSPN) Eine kooperative Veranstaltung zum Thema digitale Innovation fand am 28.06.18 an der Hochschule Nordhausen statt und regte zur spannenden Diskussion zwischen Unternehmern und Studierenden an.

Ziel der Veranstaltung war es, in Nordthüringen die Diskussion zur Digitalisierung zu vertiefen. Dazu bedarf es einer Plattform, auf der Erfahrungen ausgetauscht, über aktuelle Entwicklungen informiert, neue Kontakte gemacht und Netzwerke erweitert werden. Der Gründerservice der Hochschule Nordhausen, geleitet von Dr. Kareen Schlangen, organisierte gemeinsam mit dem Thüringer Zentrum für Existenzgründung und Unternehmertum (ThEx), der Thüringer Agentur für Kreativwirtschaft (THAK) sowie dem HORIZONT e.V. Nordhausen die Podiumsdiskussion „Rohrkrepierer Innovation!? Analoge Stärken und digitale Schwächen“. Die Diskussion führten Prof. Dr. Lutz Göcke (Lehrgebiet digitales Management), Prof. Dr.-Ing. Klaus-Peter Neitzke (Lehrgebiet Automatisierung), Ivana Blaic (Masterstudentin Innovations- und Changemanagement), Christian Schilling (Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrum, Ilmenau), Thomas Rzepus (Ideengeber sociallook, Helfen 4.0) sowie Volker Linde (IMG Electronic & Power Systems GmbH).
Die Veranstaltung zählte ca. 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter Studierende, Unternehmer, Existenzgründer und interessierte Bürger. Begonnen hat Prof. Dr. Lutz Göcke mit einem Impulsvortrag über die digitale Transformation. Eindrucksvoll zeigte er durch Fakten und Beispiele, welchen Blickwinkel Unternehmer in Anbetracht zukünftiger Veränderungen einnehmen können: das Unerreichbare, das Unbekannte, die Zerstörung oder die Chance. Mit dem Aufruf, die Digitalisierung als Chance für Innovationen zu nutzen, startete die Podiumsdiskussion. Das Publikum konnte daran aktiv durch eine online Audienz-Interaktions-Technik für Konferenzen teilnehmen – so wurden via Smartphone Fragen gestellt. Beispielsweise wurde eingehend diskutiert, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf das Personalmanagement hat.
Zum Ausklang der Veranstaltung fand ein lockeres Netzwerken statt mit vielen Gesprächen zum Finden von Ideen für Projekte und Anregungen zur individuellen Weiterentwicklung. Wünschenswert ist, dass noch mehr regionaler Unternehmer und Entscheider einer Einladung zu solchen Veranstaltungen des Informierens, Austauschens und Vernetzens folgen und damit die Notwendigkeit erkennen, dass es trotz der Digitalisierung ein persönliches Gemeinsam-vor-Ort braucht, um eine Region weiter voran zu bringen.

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