Rettungsschirm nicht nur für Lufthansa und Autolobby sondern auch für Familien schaffen

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„Während neun Milliarden bei der Lufthansa kein Problem sind, tut sich die Bundesregierung schwer einen wirkungsvollen Rettungsschirm für Familien zu schaffen. Deshalb fordern Kersten Steinke aus Nordthüringen und ihre Fraktion die Linke in einem Antrag an den Bundestag, dass „für die Dauer der Corona-Pandemie rückwirkend zum 1. März die Hartz-IV-Leistungen um 200 Euro pro Monat und Person und das Kurzarbeitergeld auf 90 Prozent des Nettogehaltes erhöht werden, denn Familien, die in Armut leben, sind schwer von der Krise getroffen. Im Landkreis Nordhausen ist ein großer Teil der 12.100 Menschen mit Teilzeit- oder Minijob von Erwerbsarmut bedroht. Jedes 5. Kind ist im Alter bis zu 14 Jahren von Armut bedroht. Die Sozialleistungen reichen für viele Familien nicht aus, um die gestiegenen Lebensmittelpreise und Mehrausgaben wie höheren Stromverbrauch oder Unterrichtsmaterialien für Schüler abzufangen. Deshalb, so die Forderung, soll für die Dauer der pandemiebedingten Schließung von Kindertageseinrichtungen und Schulen ein Corona-Elterngeld eingeführt werden, und bei Alleinerziehenden soll das Kindergeld nur noch zu 50 Prozent auf den Unterhaltsvorschuss angerechnet werden. Kinder, die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket beziehen, sollen einen Zuschuss von 500 Euro für Computer und IT-Ausstattung erhalten. Deshalb brauchen wir jetzt einen Rettungsschirm für Familien.“

Kersten Steinke

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