Regionales Unternehmen sorgt für schnelles Internet

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Die Grube für das Fundament ist schon ausgehoben, zwei dicke schwarze Leerrohre ragen nach oben. Auf einer Anhöhe gleich am Ortseingang wird er stehen – der knapp zehn Meter hohe Gittermast, über den Rodishain mit schnellem VDSL-Internet versorgt werden soll. Das regionale Unternehmen IT-Systeme Schuller aus Badra schließt jetzt im Regelausbau nicht nur den Nordhäuser Ortsteil Rodishain, sondern auch Stempeda an. Der Kyffhäuser ist von hier aus schon gut zu sehen – dort steht sozusagen der Gegenpart zum Mast in Rodishain. Seit gut einer Woche laufen die Tiefbauarbeiten in Rodishain, um die Gräben für die erforderlichen Leitungen beispielsweise zum Kabelverzweiger zu ziehen. „Voraussichtlich ab Oktober können wir die Einwohner von Rodishain und Stempeda mit schnellem Internet versorgen“, erläutert Inhaber Thomas Schuller. „Bei allen unseren Baumaßnahmen verlegen wir gleich Leerrohre mit, um später auch Glasfaseranschlüsse zu ermöglichen.“

Die Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung im Landratsamt Nordhausen haben diese Maßnahme koordiniert und die Ortsteilvertreter von Stempeda und Rodishain mit Thomas Schuller zusammengebracht. „Die mangelhafte Internetversorgung hier war ja schon lange ein Problem und aufgrund unserer guten Erfahrungen auch in anderen Orten haben wir uns an IT-Systeme Schuller gewandt“, sagt Ricardo Droescher. Denn Schullers Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, kleinere Gemeinden im ländlichen Raum bedarfsgerecht mit schnellem Internet im Regelausbau zu versorgen. Auch in der Goldenen Aue konnten schon mehrere Orte davon profitieren. Görsbach beispielsweise hat IT-Systeme Schuller vor rund sechs Jahren mit VDSL erschlossen. In den vergangenen Monaten konnten im Zuge der Sanierung der Beethovenstraße auch gleichzeitig Mikrorohr-Verbundsysteme verlegt werden. „Dort haben wir dann im April die Glasfaserkabel eingeblasen“, so Thomas Schuller. „Seitdem können wir unsere Kunden dort ans Glasfasernetz anschließen. Aktuell erschließen wir die Grundschule in Görsbach mit einem Glasfaseranschluss mit einer Bandbreite von bis zu 1 Gigabit/s.“ Auch Auleben hat Schuller 2015 mit VDSL erschlossen und auch hier wurden im vergangenen Jahr während Straßensanierungen erste Mikrorohr-Verbundsysteme verlegt und dann im April mit Glasfaserkabeln ergänzt. „Damit können wir nun auch hier eine Bandbreite bis zu 1 Gigabit/s erreichen“, so Schuller. Auch beim Bau des geplanten Radwegs zwischen Auleben und Görsbach sollen Leerrohre mit verlegt werden.

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