Rauchmelde retten Leben

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Rauchwarnmelder können Leben retten. Das ist für den Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft Südharz nicht nur eine Floskel, sondern in den zurückliegenden Jahren bereits erlebbare Realität.

2014/15, also 3 Jahre, bevor der Gesetzgeber den Einbau von Rauchwarnmeldern in Thüringen auch in Bestandswohnungen zwingend vorgeschrieben hatte, wurden die modernen Geräte in die Wohnungen der WBG Südharz eingebaut. Der Großteil der Genossenschaftsmitglieder stand dem Einbau aufgeschlossen gegenüber, teilweise auch, weil die gesetzliche vorgeschriebene jährliche Funktionsüberprüfung bei diesen Geräten ohne Techniker-Termin in der Wohnung sondern per Funk-Fernwartung erfolgt. Die Skeptiker kann aber ein Blick in die Statistik überzeugen. Allein in den Jahren 2013 bis 2015 kam es im Bestand der WBG Südharz zu drei größeren Bränden, bei denen ein Schaden von fast 100.000 Euro entstanden war. Noch tragischer wiegt aber ein Wohnungsbrand im Mai 2013 am Frauenberg in Nordhausen, bei dem sogar zwei Menschen ihr Leben verloren.

Nach dem Einbau der modernen Rauchwarnmelder im kompletten Wohnungsbestand der Genossenschaft gab es lediglich zwei vergleichsweise größere Brandereignisse. Hierbei handelte es sich jeweils um einen Schwelbrand. In beiden Fällen blieben die Mieter unverletzt. Die Kosten für die Beseitigung der Rußschäden beliefen sich insgesamt nur auf knapp 3.000 Euro. Brandursachen waren unsachgemäßer Umgang mit einer Heizdecke und fahrlässiger Umgang mit einem Kirschkernkissen. Dabei konnte die schlafende Bewohnerin der Wohnung gerettet werden.

“Die Rauchwarnmelder haben in diesen Fällen nicht nur einen größeren Schaden verhindert, sondern sie haben bereits Menschenleben gerettet. Unser Dank gilt aber auch den Nachbarn, die die Signale des Rauchwarnmelders gehört und sofort die Rettungskräfte alarmiert hatten”, so der Vorstand der WBG Südharz.

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