Positive Signale aus Werther

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Eine neue Amtszeit hat jetzt für beide begonnen: Für Manfred Handke ist es die erste als Bürgermeister der Gemeinde Werther, für Matthias Jendricke die zweite als Landrat des Landkreises Nordhausen. „Mir ist es wichtig, dass wir uns gleich zu Beginn meiner neuen Amtszeit mit allen kommunalen Verwaltungen zusammensetzen und strategische Projekte abstimmen“, so Landrat Matthias Jendricke bei einer Beratung mit der Gemeinde Werther. „Gerade erarbeiten wir ein Regionales Entwicklungskonzept für unseren gesamten Landkreis und stellen dafür Vorhaben zusammen, die wir in Zukunft in unserer Region umsetzen wollen.“ Werther hat bereits ein Gemeindliches Entwicklungskonzept, aus dem Vorhaben über die Förderung der Dorferneuerung realisiert werden sollen. Das Regionale Entwicklungskonzept bezieht solche konzeptionellen Planungen vor Ort ein und betrachtet dann zusätzlich besonders die Beziehungen der Kommunen untereinander.

Als neuer Bürgermeister von Werther nimmt sich Manfred Handke gerade die „Baustellen“ der Gemeinde vor – im wörtlichen wie übertragenen Sinn. „An einer unserer Baustellen seid ihr auf dem Weg hierher vorbeigekommen. Hier entsteht derzeit ein neues Wohngebiet zwischen Klein- und Großwerther und wir hoffen hier in der weiteren Entwicklung auf 150 bis 200 neue Einwohner für unsere Gemeinde“, sagt Manfred Handke. „Das ist für mich ein wichtiges Signal, denn ich höre immer wieder, dass Leute händeringend ein Baugrundstück suchen“, berichtet Matthias Jendricke. „Unser Landkreis hat im vergangenen Jahr 960 Einwohner verloren und das zeigt, wie wichtig es ist, gerade jungen Familien die Möglichkeit zu eröffnen, ein Haus zu bauen. Dafür brauchen wir natürlich passendes Bauland – in Werther sogar mit innovativem Energiekonzept. Erfreulich sind ebenso die geplanten Ansiedlungen rund um den Autohof, wodurch die Infrastruktur in Werther weiter aufgewertet wird“, hebt Jendricke das Engagement der Gemeinde hervor.

Ein wichtiges Anliegen von Manfred Handke ist der weitere Ausbau des Radwegenetzes. „Ich freue mich über den Radweg Nordhausen über Hesserode nach Kleinwechsungen, der jetzt im Sommer gebaut wird, und nun ist natürlich die Frage, wie wir die Anbindung unserer weiteren Ortsteile verbessern können“, so der Bürgermeister. Genau hier setzt das Regionale Entwicklungskonzept an, in dem ein gesondertes Radwegekonzept integriert ist, um die Bedarfe an weiteren Radewegeverbindungen zu betrachten. Das beauftragte Planungsbüro wertet aktuell bestehende Planungen und die Ergebnisse der Vor-Ort-Befahrungen aus sowie die rund 430 Hinweise von Einwohnern, die in den vergangenen Wochen über den Online-Mängelmelder eingegangen sind. Auch im Integrierten Mobilitätskonzept, das der Landkreis gerade gemeinsam mit der Stadt Nordhausen entwickelt, spielt der Ausbau des Radverkehrs eine wesentliche Rolle, ebenso der ÖPNV. Ziel des Landkreises ist es, das ÖPNV-Netz durch tarifliche Vereinfachungen attraktiver zu gestalten. So strebt die Kreisverwaltung perspektivisch an, dem Verkehrsverbund Mittelthüringen beizutreten und den Bahn- und Regionalbusverkehr besser zu verknüpfen.

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