„Poesie im Ornament“ Nordhäuser Ehrenbürgerin stellt ab 19. November Scherenschnitte im Rathaus aus

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Nordhausen (psv) Die Nordhäuser Ehrenbürgerin Erika Schirmer stellt ab Donnerstag, dem 19. November, ihre neusten Scherenschnitte unter dem Motto „Poesie im Ornament“ im Foyer des Alten Rathauses aus. Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, um 17 Uhr, sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

In der Ausstellung werden 12 großformatige Scherenschnitte mit filigranen Ornamenten und eigenen Versen zu sehen sein. Auch hier wird der Betrachter in ihren Scherenschnitten, in ihren Blütenbildern und darüber hinaus in ihren Gedichten ihre Lebensfreude und ihr Optimismus, ihre Liebe zur Natur, aber vor allem ihre Liebe zu den Menschen wieder erkennen.

Erika Schirmer wurde auf Grund ihres künstlerischen Schaffens und sozialen Engagements am 7. Mai 2014 die Ehrenbürgerschaft der Stadt Nordhausen verliehen. Besonders bekannt ist ihr Lied „Kleine weiße Friedenstaube“, welche sie angeregt von Picassos „Taube“ 1948 textete und komponierte. Es folgten zahlreiche Lieder, Gedichte und Kurzgeschichten, die in renommierten Verlagen erschienen. Viele ihrer Werke sind dem Harz und der Stadt Nordhausen gewidmet.

Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit engagiert sich die in einem schlesischen Dorf in der Nähe von Grünberg, dem heutigen Zielona Góra, geborene Erika Schirmer für die Integration von ausländischen Bürgern in Deutschland und für gute nachbarschaftliche Beziehungen zwischen Polen und Deutschen. Dafür wurde sie 1996 von der Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth geehrt. Beim Neujahrsempfang 2007 würdigte Bundespräsident Horst Köhler ihr außerordentliches Engagement. 2011 verlieh der Gewerbeverein Nordhausen Frau Schirmer für ihr Lebenswerk den „Goldenen Roland“. Am 4. Mai 2014 erhielt sie die Ehrenbürgerwürde der polnischen Stadt Czerwiensk, einem Nachbarort ihres ehemaligen Geburtsortes Schlesisch-Nettkow bei Grünberg in Schlesien.

Plakat Schirmer 1_01

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