Optimale Vorbereitung in Sachsen

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SVC Damen bestreiten Vorbereitungsturnier

Um nach der langen Spielpause durch Corona wieder in den in zwei Wochen beginnenden Spielrhythmus der Thüringenliga zu finden, waren die Nordhäuser Volleyballerinnen am Sonntag zu Gast beim SV Lok Engelsdorf zum dortigen Vorbereitungsturnier. Um allen Teams viele Partien zu ermöglichen wurde im Modus „Jeder gegen jeden“ gespielt, wobei die jeweils zwei zu absolvierenden Sätze am Ende nicht in eine Gesamtwertung eingerechnet wurden. Im rund sieben Stunden dauernden Wettkampf bestritt der SVC fünf Begegnungen gegen Teams aus Sachsen und Sachsen-Anhalt, als erstes standen sich die Südharzerinnen mit der HSG Merseburg gegenüber. Zu Beginn steckte den Nordhäuser Damen die lange Spielpause noch in den Knochen, die ersten Minuten wurden schlichtweg verschlafen. Eine deutliche Ansage vom Trainer Rick Herbarth rüttelte seine Schützlinge wieder wach, der Gegner war jedoch bereits zu weit nach Punkten enteilt (20:25). Der Satzverlust setzte noch einmal weitere Kräfte frei, der Kontrahent aus der Landesliga Süd Sachsen-Anhalt wurde auf der zweiten Etappe deutlich mit 25:17 auf Distanz gehalten. Nach einer kurzen Pause trafen die SVC Schmetterlinge auf die Neuseenland-Volleys aus Markkleeberg. Mit starker kämpferischer Leistung wurde dem Team aus der Regionalliga Ost ordentlich Paroli geboten, beim Schlusspfiff stand gegen einen stark aufspielenden Kontrahenten dennoch ein 0:2 (16:25, 15:25) auf der Anzeigetafel. Direkt im Anschluss galt es für die Südharzer Volleyball-Damen gegen den Viertligisten SSV Fortschritt Lichtenstein zu bestehen. Während im ersten Abschnitt der vermeintliche Favorit aus der Regionalliga noch eine Nummer zu groß war (18:25), schalteten Madlen Trümper, Nadine Lehmann, Stefanie Karnstedt, Merle Meyer, Laura Pezely, Katharina Heinrich, Christin Bloßfeld, Annika Zawada, Nina Liebald, Corinna Hesse, Maja Esther und Anna Steinmetz anschließend einen Gang nach oben. Plötzlich war kein Klassenunterschied mehr erkennbar, es entwickelte sich ein richtig gutes Volleyball-Spiel auf beiden Seiten des 2,24m hohen Netzes. Lange Zeit agierten beide Mannschaften auf einem Level, kurz vor Ultimo hatten sich die SVC Mädels sogar Satzbälle erkämpft, konnten diese aber nicht verwandeln. Trotz des 27:29 wurde eindrucksvoll gezeigt welches Potential in jeder einzelnen Akteurin schlummert und was als Mannschaft möglich ist. Die anschließende Begegnung mit den L.E.Volleys II aus der Sachsenliga stand dann ganz unter dem Motto „Jugend forscht“. Dabei blieben die jungen Spielerinnen im Kader zu häufig unter ihren Möglichkeiten, dennoch konnten nach 16 Zählern im ersten Satz auf der zweiten Etappe 18 Punkte auf dem eigenen Konto verbucht und wertvolle Spielpraxis gesammelt werden. Zum Abschluss des Turnieres stand die Partie mit dem Ausrichter SV Lok Engelsdorf aus der Regionalliga Ost auf dem Spielplan. Nach einem eher durchwachsenen Start kehrte bei die Südharzerinnen mit jedem Ballwechsel wieder mehr Sicherheit in die eigenen Aktionen zurück, einzig der Rückstand war bereits zu groß um am 17:25 noch etwas zu rütteln. Am Ende des Tages liefen noch einmal alle Damen im SVC Trikot zu Hochform auf und boten dem eine Klasse höher spielenden Kontrahenten einen wahren Fight um jeden einzelnen Punkt. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zeigten die Mädels noch einmal was sie drauf haben und brachten die Gastgeber ein ums andere Mal in Verlegenheit. Ein möglicher Satzgewinn wurde beim 24:26 zwar denkbar knapp verpasst, dennoch zogen alle Beteiligten ein positives Fazit aus den absolvierten Spielen. „Alle Mädels waren heiß wieder zu spielen und extrem bereit Punkte einzufahren“ kommentierte Trainer Rick Herbarth die Ereignisse in Engelsdorf.
Eventuell ist noch ein Testspiel vor heimischer Kulisse geplant, bevor es dann am 12.September beim Auswärtsauftritt gegen den 1.VSV Jena II mit dem ersten Pflichtspiel der neuen Saison um die ersten Punkte der Spielzeit 2020/2021 in der Thüringenliga geht.

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