Oak Alley, Die Zuckerrohrplantage am Mississippi.

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Als es Jean Etienne de Bore 1795 in Louisiana gelang, aus dem süßen Sirup des Zuckerrohrs ein Granulat herzustellen, veränderte dies dort die Welt. Zucker wurde eine begehrte und teure Handelsware. Plantagen schossen sprichwörtlich wie Pilze aus dem Boden. Viele Farmer versuchten mit dem süßen Gold zu Wohlstand zu kommen. Allerdings war der Herstellungsprozess sehr arbeitsintensiv. Um die Arbeit auf den Feldern und in der Produktion zu erledigen, bediente man sich zu dieser Zeit der Sklaven. Diese waren kostengüntig und leicht zu beschaffen. Die Sklavenhändler aus dem nahen New Orleans verdienten auch gut daran.

Wir begaben uns auf die Reise und besuchten Oak Alley, die etwa 70 Kilometer westlich von New Orleans am Mississippi gelegene Plantage. Heute ist dieser Ort ein Museum und Besuchermagnet. Das Anwesen wirkt sehr gepflegt. Gelegentlich dient sie für Filmaufnahmen.

Nach einem reichhaltigen Südstaaten-Frühstück auf dem Gelände nahmen wir an einer sehr informativen Führung im Herrenhaus teil. Anschließend hatte man die Gelegenheit den Rest des Geländes zu erkunden. Restaurierte Sklavenunterkünfte sowie Arbeitsgerät aus der damaligen Zeit können angeschaut werden, ebenso auch Geräte zur Zuckerherstellung.

Für uns war der Besuch sehr beindruckend. Man kannte ja dieses Südstaatenflair nur aus dem TV.

Natürlich haben wir für unsere Leser noch ein paar Impressionen mitgebracht.

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