NSV Handballer überzeugten im Spitzenspiel

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Mit einem am Ende ungefährdeten Erfolg im Spitzenspiel in Mühlhausen gegen die Spielgemeinschaft Oberdorla/Görmar festigten die Südharzer Männer ihre Tabellenführung in der Landesliga. Die Frauen hingegen kamen in Gispersleben, bedingt durch viele Ausfälle, arg unter die Räder.

Landesliga Männer
SG Oberdorla/Görmar – Nordhäuser SV 24:32

Nach der unerwarteten Heimpleite gegen Merkers standen die Nordhäuser Männer in Mühlhausen gegen den punktgleichen Zweitplatzierten schwer unter Druck. Eine weitere Niederlage und sie hätten sich auf Rang 3 wiedergefunden. Nicht mit von der Partie Linkshänder Florian Gröger. Eine Handverletzung aus der Partie gegen Merkers zwingt ihn zum pausieren.

Die Partie begann für die Gastgeber standesgemäß, mit einem Treffer durch Klaus Breitbarth. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits über 3 Minuten gespielt, die Teams leisteten sich eine Abwehrschlacht auf dem Parkett. Der Ausgleich ließ hingen nicht lange auf sich warten. Es dauerte nur 10 Sekunden als Jonas Frenzel den Ausgleich erzielte. Den erneuten Führungstreffer glich Stefan Fuhrmann trotz Manndeckung zum letztmaligen Gleichstand aus. Danach war es Maximilian Kürschner vorbehalten den Führungstreffer zum 3:2 zu erzielen.

Die Gastgeber wirkten in dieser Phase etwas hilflos. Ihre Taktik schien gegen die wiedererstarkten Rolandstädter nicht aufzugehen. Die Manndeckung von Stefan Fuhrmann von Beginn an blieb ohne Erfolg. Dadurch konnte sich der Tabellenführer mit vier Treffern in Folge zum 7:2 erstmals absetzen. Danach schien es als hätten die Hausherren den Spielfaden wieder gefunden. Jedoch nur bis zum 10:5, danach mussten sie wieder abreißen lassen.

Thomas Riemekasten, Matthias Thiele und Christian Müller sorgten in der Folge mit dem 13:5 für eine erste Vorentscheidung. Bis zur Halbzeit erhöhten die Nordhäuser ihren Vorsprung und gingen mit einer beruhigenden 18:8 Führung in die Kabine.

Nach der Pause sahen die Zuschauer einen anderen Gastgeber. Mit viel Kampfgeist sollte die Partie eine Wende erfahren. Nordhausen, in den zurückliegenden Begegnungen bei eigener Führung etwas leichtsinnig aufspielend, verwaltete die zweite Halbzeit jedoch ohne große Mühe. Auch weitere Manndeckungsversuche gegen Thomas Riemekasten und Mathias Thiele brachte den Gastgebern keinen zählbaren Erfolg ein.

Die SG legte vor und verkürzte auf 6 Tore (18:24) und der NSV zog nach (19:29). In der 54. Spielminute übersprang Stefan Fuhrmann dann mit seinem Treffer zum 30:19 erstmals die 10 Tore Marke. Die Marke verteidigte er auch beim 31:20, durch einen verwandelten Strafwurf. Am Ende gewannen die Nordhäuser das Spitzenspiel sicher mit 32:24.

Die Nordhäuser zogen scheinbar die richtigen Lehren aus der Niederlage gegen Merkers. Sie waren in Abwehr und Angriff konzentrierter und zielstrebiger. Sie gestalteten ihr Spiel über eine starke Abwehr mit zwei glänzend aufgelegten Torhütern Ahlert und Knolle. Nach vorn stand die Mannschaftsleistung wieder im Vordergrund, auch wenn sich drei Spieler ein Rennen um die Torschützenkrone lieferten. Gewonnen hat diesmal Thomas Riemekasten mit 7 Treffern knapp gefolgt von Stefan Fuhrmann mit 6 und Matthias Thiele mit 5 Treffern.

Christian Knolle/ Sören Ahlert/ Stefan Fuhrmann 6/ Christian Griebsch 2/ Jonas Frenzel 2/ Tim Hendrich/ Paul Neumann 1/ Maximilian Kürschner 4/ Frank Bogdahn 3/ Thomas Riemekasten 7/ Matthias Thiele 5/ Christian Müller 2

Zeitstrafen: Nordhausen 4 Sonneborn/Behringen 4
Strafwürfe: Nordhausen 4/3 Sonneborn Behringen 5/3

Thüringenliga Frauen
Motor Gispersleben – Nordhäuser SV 40:21

Für die Nordhäuserinnen kam es am 7. Spieltag der Thüringenliga ganz dick. Sie verloren gegen den Tabellendritten Motor Gispersleben klar mit 40:21. Nordhausen konnte dem Sturmlauf der Hausherrinnen von Beginn nicht stand halten. Die Mannschaft plagt eine Ausfallserie die sie nicht kompensieren können.

So stand es in der Landeshauptstadt bereits nach 6 Minuten 5:1 für die Motor Damen. Gispi fuhr in der Folge weiter auf Hochtouren und bescherte den Südharzerinnen bis zur Halbzeit ein 23:10 Rückstand.

Auch den zweiten Spielabschnitt dominierten die Gastgeberinnen. Nordhausen war zu diesem Zeitpunkt nur noch auf Schadensbegrenzung bemüht. An Kampfgeist fehlte es der Mannschaft nicht. Jedoch ihre derzeitigen spielerischen Möglichkeiten und ihr Selbstvertrauen reichten einfach nicht aus um gegen den Tabellendritten bestehen zu können.

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