Notfallverbund Kulturgut Nordhausen tagte im Museum Tabakspeicher

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Nordhausen (psv) Heute tagte der Notfallverbund Kulturgut Nordhausen im Museum Tabakspeicher. Thematisch wurde das diesjährige Fortbildungsangebot des Kulturrates Thüringen sowie die Vorbereitung einer Notfallübung im Frühsommer im Gremium besprochen. Im Beisein von Norbert Grahl, Inhaber KDS Kopier- und Drucksysteme, wurden die vom Lion’s Club Nordhausen gesponserten Kulturgut-Notfallwesten an den Notfallverbund übergeben. Die Firma KDS Kopier- und Drucksysteme hat dabei die Kosten für den Rückenaufdruck übernommen. Mit den Schutzwesten können sich die federführenden „Fachberater Kulturgut“ im Katastrophenfall gegenüber den Sicherheits- und Rettungskräften kenntlich machen. Erstmals nahmen Mirjana Ćulibrk, Leiterin des Heringer Schlossmuseums, sowie Jens Bönisch, Vertreter der Landespolizeiinspektion Nordhausen, als Gäste an der Sitzung des Notfallverbundes teil.

Hintergrund Notfallverbund Kulturgut
Unersetzliche Kulturgüter in Archiven, Museen, Bibliotheken oder anderen Kultureichrichtungen können durch Brände, Wasserschäden, Einstürze, etc. bedroht, beschädigt und weitestgehend vernichtet werden. Die Stadt Nordhausen ist zentrale Anlaufstelle „Nord“ für alle Kultureinrichtungen der Landkreise Nordhausen, Kyffhäuserkreis und Eichsfeld. Zur Vorbeugung und Minimierung des Verlusts im Katastrophenfall haben der Notfallverbund Kulturgutschutz Nordhausen und die Berufsfeuerwehr Nordhausen von der Thüringer Staatskanzlei Notfallcontainer zum Kulturgutschutz erhalten. Die insgesamt neun Boxen des Notfall-Sets werden sind bei der Freiwilligen Feuerwehr Hesserode untergebracht. Mehr Informationen zum Notfallverbund sind auf der Homepage der Thüringer Staatskanzlei sowie dem Internetauftritt des Thüringer Kulturrates zu finden.

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