Nordhäuser Linkspartei fordert Regionalkonferenz zur Gipsfrage

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Nachdem im vergangenen Kreistag der Regionalplan bzw. die Stellungnahme des Landkreises zum Regionalplan heiß diskutiert wurde, geht DIE LINKE nun einen Schritt weiter und fordert eine Regionalkonferenz unter Beteiligung des zuständigen Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft, dem Umweltministerium sowie der Gipsindustrie.

„Ein Ergebnis im Streit zwischen Naturschutz, Anwohnerinnen und Anwohnern, der Region sowie den Interessen der Gipsindustrie, erzielen wir ausschließlich durch einen Dialog der längst hätte stattfinden müssen.“, sagt Alexander Scharff, Kreisvorsitzender der Linkspartei in Nordhausen.

Scharff plädiert dabei für eine extern moderierte Regionalkonferenz, die eine Diskussion mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aller Interessengruppen einschließt.

„Die Vertreter der Gipsindustrie sollen den Menschen auf Augenhöhe begegnen, die um den Erhalt ihrer Region kämpfen. Außerdem müssen mögliche Wissensdefizite um die komplizierten Fragen des Bergrechts, Bergbaueigentumsflächen, Naturschutz, Landesentwicklungsprogramm und Regionalplan ausführlich erörtert werden.“

Heike Umbach, Vorsitzende der Linksfraktion im Kreistag, fordert den Landkreis auf, entsprechende Vorbereitungen für eine Regionalkonferenz zu treffen. „Mit der am 13.11.2018 verabschiedeten Stellungnahme des Landkreises Nordhausen liegen nunmehr 1.534 Stellungnahmen für den Regionalplan vor. Nachdem diese gesichtet wurden, muss ein öffentlicher Dialog mit allen Akteuren beginnen.“

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