Nordhäuser beim Bundespräsidenten geladen

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Ehrenamtliche aus dem Landkreis Nordhausen waren gestern zum Sommerfest des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender ins Schloss Bellevue eingeladen. Gemeinsam mit Mitarbeitern des Unternehmens Schachtbau und Landrat Matthias Jendricke waren die ehrenamtlich Engagierten aus ganz unterschiedlichen Bereichen in Berlin zu Gast. Die Veranstaltung knüpfte an den Besuch des Bundespräsidenten in Nordhausen und im Kyffhäuserkreis im März an – zur Tour „Land in Sicht“, bei der es um die Entwicklung des ländlichen Raums geht. Damals hatte Frank-Walter Steinmeier das Unternehmen Schachtbau Nordhausen besichtigt und sich bei einem Empfang in Sondershausen mit Ehrenamtlichen aus der Region Südharz Kyffhäuser ausgetauscht.

Um nun die Akteure der verschiedenen Stationen der bundesweiten „Land in Sicht“-Tour des Bundespräsidenten zusammenzubringen, hatte Steinmeier ins Schloss Bellevue geladen. „Die Ehrenamtlichen haben sich sehr gefreut, denn es ist schon etwas Besonderes, beim Staatsoberhaupt empfangen zu werden“, sagte Landrat Matthias Jendricke. „Außerdem ist der Blick über den Tellerrand hinaus immer wichtig, schließlich waren jetzt in Berlin Gäste aus ganz Deutschland und damit wird auch die Diskussion um die ländlichen Räume in den Fokus gerückt – die Metropolregionen und Großstädte stehen ohnehin ständig im Blick der Öffentlichkeit.“

Beim Gartenfest berichteten in zwei Podiumsdiskussionen zur ländlichen Entwicklung und beruflicher Bildung u.a. Kommunalpolitiker, Wissenschaftler, Unternehmer und Berufsschulleiter von Bayern bis Hamburg über ihre Erfahrungen, stellten Projektideen vor und gaben Anregungen wie beispielsweise Jugendliche für eine Ausbildung im Handwerk begeistert werden können oder was dörfliche Strukturen attraktiv macht. Beim anschließenden Empfang überreichten die Nordhäuser dem Bundespräsidenten auch ein kleines Präsent: Winfried Schmitt, alias Prof. Zwanziger von der Rolandgruppe Nordhausen, hatte eine Flasche Echter Nordhäuser Korn aus der Traditionsbrennerei mitgebracht und Frank-Walter Steinmeier konnte sich auch noch erinnern, dass Winfried Schmitt ihm schon in Sondershausen mit einem traditionellen Korn aus der Rolandstadt überrascht hatte. Prof. Zwanziger – selbst ein Nordhäuser Original – freute sich, damit eine jahrhundertealte Nordhäuser Tradition bis ins Berliner Bundespräsidialamt gebracht zu haben.

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